Dachauer Straße

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Die Dachauer Straße heißt seit 1877 nach der Stadt und dem Schloss Dachau, zu der/dem sie hinführt. Zuvor hieß sie seit 1660 Mosserstraße nach Moosach, was damals ihr Ziel war.

Sie ist mit 11,07 km die zweitlängste Straße in München, sie führt vom nördlichen Bahnhofplatz in der Maxvorstadt vorbei an der Borstei, durch Moosach und Ludwigsfeld bis zur Stadt- und Kreisgrenze, wo sie sich in Karlsfeld im Landkreis Dachau als Münchner Straße bis zum Dachauer Schloss fortsetzt.

1928 wurde in der Dachauer Straße 104 der Betriebshof 5 für die Tram fertiggestellt, der nach Beseitigung der Kriegsschäden im Jahr 1949 wieder in Betrieb genommen werden konnte. Da für München ein Weiterbestehen der Trambahn nach dem Jahr 1983 zu dieser Zeit nicht geplant war, wurde 1977 der Betriebshof aufgelassen. Bis auf wenige Gebäude wurde der Großteil der Gleisanlagen und Hallen bereits abgerissen. Bis in das Jahr 1954/1955 hinein hatte der Betriebshof sogar noch einen Gleisanschluss zur Bahn mit der Verbindung über das Gaswerk und weiter zum Nordring.

Kunst im Öffentlichen Raum

Finnischer Granit, gespalten
Mauerprojekt Dachauer Straße
  • Finnischer Granit, gespalten (1992/93) zweiteilig, 550x120x110cm bzw. 550x140x140cm von Ulrich RückriemW (*30. September 1938 in Düsseldorf) vor der Hauptverwaltung des Goethe-Instituts
  • Mauerprojekt Dachauerstraße (1988) sechsteilige Granitstücke mit Höhe 350cm und 100 x 100cm Tiefe und Breite von Nikolaus Gerhart (* 1944 in Starnberg) am Westfriedhof, Eingang Dachauer Straße

Lage


Siehe auch
Dachauer Straßenverzeichnis

Weblinks


Wikipedia.png Dachauer Straße ist von überregionaler Relevanz.

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