Bier

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Die wichtigsten Biersorten in München sind:

Untergärige Biere

Helles
ist aus dem milderen Dunklen das Helle geworden.
Export
ist ein Vollbier mit etwas höherem Alkoholgehalt von meistens etwas über 5 %. Es kann hell oder dunkel sein.
Märzen
Da das im März vor der warmen Jahreszeit gebraute stärkere Bier am längsten haltbar war, wurde dieses zuletzt verbraucht, weshalb früher das Bier auf dem Oktoberfest ein Märzenbier war. Das heute auf dem Oktoberfest ausgeschenkte Bier ist jedoch heller und entspricht eher dem Biertyp Wiener Export. Die Bezeichnung Märzenbier wird vor allem in Süddeutschland und Österreich ganz allgemein für stärkere Lagerbiere im Sinne des Alkoholgehalts verwendet und hat nichts mehr mit dem Abfülldatum zu tun.
Dunkelbier
ist eine alte Biersorte mit höherem Malzanteil.
Pils
auch Pilsener oder Pilsner, hat eine charakteristisch bittere Note mit einem Alkoholgehalt von 4,0 % bis 5,2 %.
Lager
hat meist einen leicht höheren Alkoholgehalt.
Starkbier
hat einen höheren Stammwürzgehalt und ist deshalb alkoholreicher. Hierzu zählen auch die Bockbiere.
Der Augustiner Maximator ist ein Bier des Augustiner-Bräus. Sein Alkoholgehalt beträgt 7,5%.
Der Paulaner Salvator hat einen kräftigen malzigen Geschmack. Er wird auch als Ur-Paulaner bezeichnet und ist ein untergäriger Doppelbock. Den Paulaner Mönchen diente früher der Salvator in der Fastenzeit als Nahrungsmittel. Der berühmtester Braumeister war der Frater Barnabas (Mönch ohne Priesterweihe), der ab 1773 die Klosterbrauerei leitete. Um seine Rezeptur zu schützen, ließ Paulaner 1896 die Warenbezeichnung „Salvator” beim Patentamt eintragen.
Der Löwenbräu Triumphator ist das Starkbier von Löwenbräu mit 7,6 % Alkohol.
Der Hacker-Pschorr Animator mit 8,1 % Alkoholgehalt kommt von der Hacker-Pschorr-Brauerei.

Obergärige Biere

Weizenbier oder Weißbier
hat einen Alkoholgehalt von 5,0 % bis 5,6 % und wird mit Weizen- und Gerstenmalz gebraut. Es wird gefiltert (Kristallweizen) oder ungefiltert (Hefeweizen), meist hell, weniger oft dunkel angeboten.


Siehe auch

Buch

  • Christian Huber, Astrid Assèl: Münchens vergessene Kellerstadt: Biergeschichte aus dem Untergrund. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg, 2016, ca. 100 Seiten.

Weblinks