Lebensborn

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Ab Frühjahr 1942 hatte der Lebensborn, eine NS-Organisation, seine zentrale Verwaltungsstelle in München, Mathildenstraße 8-9, zerstört bei einem Luftangriff um den 12. Juli 1944. Leiter war Max SollmannW. Der Lebensborn, eine Einrichtung der NSDAP war auch am Raub von Kindern polnischer Eltern beteiligt. Ebenfalls ging es um die Vermittlung oder Adoption von unehelichen Kindern, z.B. von SS-Angehörigen. Zur Verschleierung der Kinderherkunft gab es reichszentral ein Standesamt L, in dem Falschbeurkundungen unauffällig vorgenommen werden konnten. Ob es überhaupt eine Zusammenarbeit mit den normalen Münchner Standesämtern gab, ist unbekannt.

KZ-Außenlager

Dort gab es auch ein Außenlager des KZ Dachau mit 20 Häftlingen, 5 SS-Wachen und 1 Kommandoführer (Bederlein, USchF Sauter). Die Häftlinge wurden zu Bauarbeiten gepresst.

Siehe auch

Weblinks

  • Heike Gätjen: Und wer bin ich? In Hamburger Abendblatt vom 21.09.2002 (zum Standesamt L in München. "L" für Lebensborn e.V.)
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Das Thema "Lebensborn" ist auf Grund der überregionalen Bedeutung des Themas auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten — dort:
erreichbar über diesen Link: Lebensborn.