St.-Jakobs-Platz

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Sankt-Jakobs-Platz 1

Der Sankt-Jakobs-Platz in der Altstadt ist seit 1886 nach der christlichen Kirche St. Jakob am Anger benannt. Von 1781 bis 1886 lässt sich der Name Heumarkt, von 1813 bis 1833 Seidengasse und ab Ende des 18.Jahrhunderts Stadthausgasse nachweisen. Vor den Bombennächten des Zweiten Weltkriegs standen hier das Zeug-, Feuerwehr- und Seidenhaus. Auf ihm befindet sich seit wenigen Jahren das neu errichtete Jüdische Zentrum München.

Die Fassade des Ignaz-Günther-Hauses und das ORAG-Haus
Der Platz im Jahr 1995

Brunnenanlage

Am Nordrand, am Platzeingang vom Oberanger her, befindet sich eine Brunnenanlage zwischen dem Stadtmuseum und dem Ignaz-Günther-Haus. Eine markante schwarze Steinbank bildet allein durch ihre Größe eine separate Platzzone auf der niedrige Wassersäulen sprudeln. Als Material wurde norwegischer Schiefer geschliffen (Ottaphyllit).

Lage

Der Platz liegt östlich der Straße Oberanger, die über den Rindermarkt direkt ins Zentrum führt. Und er liegt nördlich der Corneliusstraße. Östlich von ihm liegt der Sebastiansplatz. Geprägt wird der Platz durch das 2004 begonnene und 2007 fertiggestellte Jüdische Zentrum, welches mit der Synagoge Ohel Jakob (Das Zelt Jakobs) und dem Gemeindezentrum die Platzmitte bildet.

Am Nordrand befindet sich das Münchner Stadtmuseum, am Westrand das Ignaz-Günther-Haus. In unmittelbarer Nähe, südlich des Platzes befindet sich die namensgebende Kirche.

Orag-Haus

Weblinks

Film

  • Birgit Rätsch: Angekommen im Herzen der Stadt. Die jüdische Gemeinde in München.

Literatur

  • Broschüre der Stadt zur Geschichte des St.-Jakobs-Platzes. Zum Festwochenende „Nachbarn bauen Brücken“ erschien eine reich bebilderte 64seitige Broschüre zur Geschichte des Platzes und seiner Anrainer.