Institut für Zeitgeschichte

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Das Institut für Zeitgeschichte (IfZ) forscht zu verschiedenen Themen des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. Sein Direktor ist Andreas Wirsching.

Es wurde im Mai 1949 gegründet, um die Zusammenhänge um den Nationalsozialismus zu erforschen. Zunächst hieß es Deutsches Institut für Geschichte der nationalsozialistischen Zeit. Durch die Aufhebung der sonst üblichen Archivsperren für NS-Dokumente durch die Alliierten, ist es HistorikerInnen möglich, die jüngste Geschichte Deutschlands quellenkritisch zu erforschen und aufzuarbeiten. Gefördert wird es von Land und Bund. Es ist Mitglied bei den Leibniz-Forschungsstätten.

Es nennt drei Schwerpunkte für seine Arbeit:

  • Erforschung der Diktaturen im 20. Jahrhundert
  • Historische Demokratieforschung
  • Erforschung der historischen Transformationen seit den 1970er Jahren

Es betreut auch die staatlichen Ausstellungen zur NS-Zentrale am Obersalzberg (bei Berchtesgaden).

Adresse

Adr.png

Institut für Zeitgeschichte
Leonrodstraße 46b
D-80636 München
☎ : 089 / 12 68 80
@ : ifz@ifz-muenchen.de

Leitung

Die bisherigen Institutsleiter waren:

Der wissenschaftliche Beirat des IfZ hatte bisher die folgenden Vorsitzenden:

Siehe auch:

Literatur

  • Zeitschrift des Instituts: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte
  • Horst Möller, Udo Wengst (Hrsg.): 50 Jahre Institut für Zeitgeschichte. Eine Bilanz. München, 1999. ISBN 3-486-56460-9
  • Horst Möller, Udo Wengst: 60 Jahre Institut für Zeitgeschichte München - Berlin. Geschichte - Veröffentlichungen - Personalien, München, 2009.

Weblinks

Wikipedia.png
Das Thema "Institut für Zeitgeschichte" ist auf Grund der überregionalen Bedeutung des Themas auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten — dort:
erreichbar über diesen Link: Institut für Zeitgeschichte.