Fritz-Neuland-Straße
| Fritz-Neuland-Straße Corneliusstraße (bis 2025)
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| Straße in München | ||
| Basisdaten | ||
| Ort | München | |
| Altstadt-Lehel | Angerviertel | |
| PLZ | 80331 | |
| Name erhalten | 2025 Erstnennung[1] | |
| Anschlussstraßen |
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| Querstraßen |
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| Plätze | St.-Jakobs-Platz | |
| Bauwerke | ehemaliger Fliegerbunker an der Prälat-Zistl-Straße | |
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| Nutzung | ||
| Nutzergruppen | Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrzeuge | |
| Technische Daten | ||
| Straßenlänge | 75 m | |
| Straßennamenbücher | ||
| Straßen-ID | 06822 | |
Die Fritz-Neuland-Straße ist eine Straße in der Münchner Altstadt im Angerviertel.
Sie führt vom St.-Jakobs-Platz zur Blumenstraße. Früher war die Straße ein Teil der Corneliusstraße.
Namensvergabe
Die Straße wurde 2025 nach dem jüdischen Rechtsanwalt Fritz Neuland benannt, der von 1889–1969 lebte. Neuland überlebte die Verfolgungen des Dritten Reiches und konnte auch seine Tochter Charlotte vor den Nazis beschützen. Seit 1946 konnte er wieder als Rechtsanwalt in München arbeiten und spezialisierte sich auf Wiedergutmachungsfragen. Auf seine Initiative wurde am 15. Juli 1945 die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG) neu gegründet. Später war er 18 Jahre lang Präsident der IKG. Er gehörte zu den Mitbegründern des im Dezember 1946 wiedererstandenen „Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern“ und setzte sich unermüdlich für einen Neubeginn jüdischen Lebens in München ein. Von 1952 bis 1963 war er Mitglied des bayerischen Senats und wurde 1959 mit dem bayerischen Verdienstorden geehrt[2].
Lage
>> Geographische Lage von "Fritz-Neuland-Straße" im Kartenverzeichnis auf toolforge.org
Einzelnachweise
- ↑ Straßenverzeichnis: Fritz-Neuland-Straße bei Stadtgeschichte München
- ↑ Landeshauptstadt München, Straßenbenennungen 2025: Fritz-Neuland-Straße