Am Tucherpark
| Am Tucherpark | ||
|---|---|---|
| Straße in München | ||
| Basisdaten | ||
| Ort | München | |
| Schwabing-Freimann | Tucherpark | |
| PLZ | 80538 | |
| Name erhalten | 1969 Erstnennung[1] | |
| Anschlussstraßen |
| |
| Querstraßen |
| |
| ||
| Nutzung | ||
| Nutzergruppen | Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrzeuge | |
| Technische Daten | ||
| Straßenlänge | 450 m | |
| Straßennamenbücher | ||
| Straßen-ID | 05601 | |
Die Straße Am Tucherpark im Tucherpark führt von der Ifflandstraße zur Hirschauer Straße.
Die Straße wurde benannt nach Hans Christoph Freiherr von Tucher, der von 1958 bis 1968 Vorstandssprecher der am Tucherpark ansässigen Bayerischen Vereinsbank war. Tucher war Initiator des Tucherparks.
Gebäude
| Hausnr. | Anwesen | Beschreibung |
|---|---|---|
| 7 | ehemals: Hilton Munich Park Hotel | seit 2024 wegen Umbau geschlossen |
| 16 | ehemals: Rechenzentrum HypoVereinsbank, ab 2026: KI-Rechenzentrum der Telekom | s.u. |
KI-Rechenzentrum
Am 4. Februar 2026 eröffnete die Deutsche TelekomW am Münchner Tucherpark ein KI-Rechenzentrum für rund eine Milliarde Euro gemeinsam mit dem US-Chipkonzern NvidiaW – nur drei Monate nach der ersten Ankündigung des Projekts im November 2025. Das Rechenzentrum gehört zu den größten seiner Art in Europa und bietet eine extrem leistungsfähige Infrastruktur für industrielle KI-Anwendungen.
Das neue Cloud-Rechenzentrum für Künstliche Intelligenz rückt den Bonner Konzern auf Platz 2 bei deutschen Rechenzentren. Mit 10.000 Nvidia-Grafikprozessoren bleibt die Anlage nur hinter Deutschlands größtem Supercomputer Jupiter im Forschungszentrum Jülich zurück, der über 24.000 Grafikprozessoren verfügt.
Als Gebäude wurde das ehemalige Rechenzentrum der HypoVereinsbank neu genutzt. Die Anlage erstreckt sich über sechs unterirdische Stockwerke. Die Kühlung erfolgt durch Wasser aus dem Eisbach. Aufgrund des hohen Strombedarfs für KI wird die Abwärme in das lokale Fernwärmenetz eingespeist und trägt zur Heizung der benachbarten Anwesen bei.
Oberhalb des Rechenzentrums und in der Nachbarschaft sollen außerdem bis 2030 etwa 600 Wohnungen entstehen, viele davon mit öffentlicher Förderung[2][3][4].
Lage
>> Geographische Lage von "Am Tucherpark" im Kartenverzeichnis auf toolforge.org
Einzelnachweise
- ↑ Straßenverzeichnis: Am Tucherpark bei Stadtgeschichte München
- ↑ Münchner Merkur, 4. Februar 2026: Eisbach-Wasser kühlt Nvidia-Chips: Telekom eröffnet Milliarden-Rechenzentrum in München
- ↑ Bayerische Staatsregierung, 4. Februar 2026: Gigantische KI-Fabrik eröffnet in München / Minister Mehring: „Meilenstein für Digitalstandort Bayern“
- ↑ tz, 3. Februar 2026: Neues Viertel am Eisbach in München: KI-Zentrum und 600 Wohnungen