Golo Mann: Unterschied zwischen den Versionen
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Er war das dritte Kind des Schriftstellers [[Thomas Mann]] und dessen Ehefrau [[Katia Mann|Katia]]. Er besuchte von | Er war das dritte Kind des Schriftstellers [[Thomas Mann]] und dessen Ehefrau [[Katia Mann|Katia]]. Er besuchte von 1918–1923 das [[Wilhelmsgymnasium]]. 1927 studierte er ein Semester Jura an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]], wechselte dann nach Berlin für das Studium von Geschichte und Philosophie. Nach der Machtergreifung der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] [[1933]] emigrierte er über Frankreich in die USA. Mitte der [[1950er]]-Jahre kehrte er nach Deutschland zurück und übersiedelte später in die Schweiz. | ||
Er arbeitete als freier Publizist und Kommentator des Zeitgeschehens. 1979 engagierte er sich im Wahlkampf für [[Franz Josef Strauß]]. | Er arbeitete als freier Publizist und Kommentator des Zeitgeschehens. 1979 engagierte er sich im Wahlkampf für [[Franz Josef Strauß]]. | ||
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Aktuelle Version vom 22. März 2022, 12:09 Uhr
Golo Mann (eigentlich Angelus Gottfried Thomas Mann, Golo ist seine kindliche Verballhornung von Angelus; * 27. März 1909 in München; † 7. April 1994 in Leverkusen) war Historiker, Publizist und Schriftsteller.
Er war das dritte Kind des Schriftstellers Thomas Mann und dessen Ehefrau Katia. Er besuchte von 1918–1923 das Wilhelmsgymnasium. 1927 studierte er ein Semester Jura an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wechselte dann nach Berlin für das Studium von Geschichte und Philosophie. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 emigrierte er über Frankreich in die USA. Mitte der 1950er-Jahre kehrte er nach Deutschland zurück und übersiedelte später in die Schweiz.
Er arbeitete als freier Publizist und Kommentator des Zeitgeschehens. 1979 engagierte er sich im Wahlkampf für Franz Josef Strauß.
1980 erhielt er den Kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München, 1981 den Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst.
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Das Thema "Golo Mann" ist auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten unter: Golo Mann.
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