Blumenbar: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Blumenbar Verlag | Der '''Blumenbar Verlag''' war 2002 aus einem literarischen Privatsalon der beiden Verleger Lars Birken-Bertsch und Wolfgang Farkas entstanden. 2007 ermöglichte ein Investor den weiteren Ausbau der Verlags. | ||
Im März 2012 | Im März 2012 wurde der Blumenbar Verlag knapp zehn Jahre nach Gründung neu positioniert und als Label für Literatur und Events unter dem Dach des ''Aufbau Verlags'' (Hamburg) weitergeführt. Das erste neue Programm erschien im Frühjahr 2013. | ||
== Kleine Verlagschronik == | == Kleine Verlagschronik == | ||
;November 1996 | ;November 1996 | ||
Lars Birken-Bertsch und Wolfgang Farkas beziehen in der Münchner [[Blumenstraße]] am [[Viktualienmarkt]] eine Dreiraumwohnung im ersten Stock. Beim Einweihungsfest schreibt jemand mit weißer Farbe auf eine der noch rohen Wände ein neues Wort: blumenbar. Aus sporadischen Festen entwickelt sich ein literarischer Salon nach dem Motto: Der Text ist nicht die Party, aber ein Teil davon. | Lars Birken-Bertsch und Wolfgang Farkas beziehen in der Münchner [[Blumenstraße]] am [[Viktualienmarkt]] eine Dreiraumwohnung im ersten Stock. Beim Einweihungsfest schreibt jemand mit weißer Farbe auf eine der noch rohen Wände ein neues Wort: ''blumenbar''. Aus sporadischen Festen entwickelt sich ein literarischer Salon nach dem Motto: Der Text ist nicht die Party, aber ein Teil davon. | ||
;Juni 2001 | ;Juni 2001 | ||
Mit unzähligen Lesungen und Clubabenden in der Blumenstraße, aber auch an anderen Orten, hat sich die blumenbar einen Namen gemacht. Einer der vorläufigen Höhepunkte ist ein Sommerfest in der ehemaligen Zentralen Kartenverkaufstelle der Oper. Bobby Roth liest im Garten vor über 300 Zuhörern aus seinem 1982 erschienenen Roman 200 D. DJ Hell gibt sein Bestes. | Mit unzähligen Lesungen und Clubabenden in der Blumenstraße, aber auch an anderen Orten, hat sich die ''blumenbar'' einen Namen gemacht. Einer der vorläufigen Höhepunkte ist ein Sommerfest in der ehemaligen Zentralen Kartenverkaufstelle der Oper. Bobby Roth liest im Garten vor über 300 Zuhörern aus seinem 1982 erschienenen Roman 200 D. DJ Hell gibt sein Bestes. | ||
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Die in Berlin lebende Grafikerin Chrish Klose liefert innerhalb von 24 Stunden das perfekte Cover für den ersten Titel, den Roman Memomat. Außerdem entwickelt Klose die Corporate Identity des Verlags. Freunde und Bekannte beteiligen sich in der Startphase: Alescha Birkenholz (Fotografie), Tatiana Pongratz (Internet-Design), Elena Alvarez (Regie), Thomas Repp (Kamera), Donna Kilcullen (Organisation). | Die in Berlin lebende Grafikerin Chrish Klose liefert innerhalb von 24 Stunden das perfekte Cover für den ersten Titel, den Roman Memomat. Außerdem entwickelt Klose die Corporate Identity des Verlags. Freunde und Bekannte beteiligen sich in der Startphase: Alescha Birkenholz (Fotografie), Tatiana Pongratz (Internet-Design), Elena Alvarez (Regie), Thomas Repp (Kamera), Donna Kilcullen (Organisation). | ||
Darüber hinaus gibt es eine starke Beteiligung am Förderclub der blumenbar. Die insgesamt rund 300 Mitglieder des blumenbar-Clubs haben es mit einem einmaligen Beitrag ab DM 50,- überhaupt erst ermöglicht, dass der Verlag mit der Produktion des ersten Titels beginnen kann. Die | Darüber hinaus gibt es eine starke Beteiligung am Förderclub der ''blumenbar''. Die insgesamt rund 300 Mitglieder des blumenbar-Clubs haben es mit einem einmaligen Beitrag ab DM 50,- überhaupt erst ermöglicht, dass der Verlag mit der Produktion des ersten Titels beginnen kann. Die Förderer erhalten im Gegenzug einen nummerierten Schlüsselanhänger und im folgenden Herbst ein signiertes, nummeriertes und speziell verpacktes Exemplar (was für die Verpacker aufgrund der großen Nachfrage die ein oder andere schlaflose Nacht bedeutet). | ||
;15. Juni 2002 | ;15. Juni 2002 | ||
Verlagsgründungsnacht in der Alten Kongresshalle. | Verlagsgründungsnacht in der [[Alte Kongresshalle|Alten Kongresshalle]]. | ||
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Die blumenbar bezieht Büroräume auf der [[Theresienhöhe]] und organisiert als Kooperationspartner des städtischen | Die ''blumenbar'' bezieht Büroräume auf der [[Theresienhöhe]] und organisiert als Kooperationspartner des städtischen [[Bauzentrum]]s kulturelle Veranstaltungen in der Kongresshalle. | ||
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Der Roman Memomat von FX Karl erscheint. Großer Bericht in der Süddeutschen Zeitung. Die Bücher werden persönlich an Münchner | Der Roman Memomat von FX Karl erscheint. Großer Bericht in der [[SZ|Süddeutschen Zeitung]]. Die Bücher werden persönlich an Münchner [[Buchhandlung]]en ausgeliefert. Zahlreiche Rezensionen. | ||
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Zum ersten Mal ein Stand von blumenbar auf der Frankfurter Buchmesse. Als Blickfang dient eine Waschmaschine aus dem [[Siemens-Museum]]. | Zum ersten Mal ein Stand von ''blumenbar'' auf der Frankfurter Buchmesse. Als Blickfang dient eine Waschmaschine aus dem [[Siemens-Museum]]. | ||
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::Ausstellung 4.-6. | ::Ausstellung 4.-6. | ||
::Auktion am 6. zu Gunsten des Blumenbar Verlags | ::Auktion am 6. zu Gunsten des Blumenbar Verlags | ||
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;November 2006 | ;November 2006 | ||
Literaturhaus München: Markt der Jungen, unabhängigen Verlage und Verleger | [[Literaturhaus]] München: Markt der Jungen, unabhängigen Verlage und Verleger | ||
== Clubmitgliedschaft und Newsletter == | == Clubmitgliedschaft und Newsletter == | ||
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*und als besonderes Geschenk: der nummerierte silberne blumenbar-Schlüsselanhänger in limitierter Auflage (100 Stück) und in neuer Edition | *und als besonderes Geschenk: der nummerierte silberne blumenbar-Schlüsselanhänger in limitierter Auflage (100 Stück) und in neuer Edition | ||
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[[Kategorie:Verlag]] | [[Kategorie:Verlag]] | ||
Aktuelle Version vom 6. Oktober 2018, 12:21 Uhr
Der Blumenbar Verlag war 2002 aus einem literarischen Privatsalon der beiden Verleger Lars Birken-Bertsch und Wolfgang Farkas entstanden. 2007 ermöglichte ein Investor den weiteren Ausbau der Verlags.
Im März 2012 wurde der Blumenbar Verlag knapp zehn Jahre nach Gründung neu positioniert und als Label für Literatur und Events unter dem Dach des Aufbau Verlags (Hamburg) weitergeführt. Das erste neue Programm erschien im Frühjahr 2013.
Kleine Verlagschronik
- November 1996
Lars Birken-Bertsch und Wolfgang Farkas beziehen in der Münchner Blumenstraße am Viktualienmarkt eine Dreiraumwohnung im ersten Stock. Beim Einweihungsfest schreibt jemand mit weißer Farbe auf eine der noch rohen Wände ein neues Wort: blumenbar. Aus sporadischen Festen entwickelt sich ein literarischer Salon nach dem Motto: Der Text ist nicht die Party, aber ein Teil davon.
- Juni 2001
Mit unzähligen Lesungen und Clubabenden in der Blumenstraße, aber auch an anderen Orten, hat sich die blumenbar einen Namen gemacht. Einer der vorläufigen Höhepunkte ist ein Sommerfest in der ehemaligen Zentralen Kartenverkaufstelle der Oper. Bobby Roth liest im Garten vor über 300 Zuhörern aus seinem 1982 erschienenen Roman 200 D. DJ Hell gibt sein Bestes.
- Herbst 2001
Euphorisiert von einem Romanmanuskript von FX Karl, einem Nachbarn und guten Freund, beschließen Birken-Bertsch und Farkas, aus der blumenbar einen Verlag zu machen. Das Konzept ist einfach und nahe liegend: Lesungen veranstalten und Bücher verlegen unter dem gleichen Namen. Birken-Bertsch kennt die Branche als gelernter Buchhändler und Verlagskaufmann, Farkas als Redakteur und Veranstalter.
- Mai 2002
Die in Berlin lebende Grafikerin Chrish Klose liefert innerhalb von 24 Stunden das perfekte Cover für den ersten Titel, den Roman Memomat. Außerdem entwickelt Klose die Corporate Identity des Verlags. Freunde und Bekannte beteiligen sich in der Startphase: Alescha Birkenholz (Fotografie), Tatiana Pongratz (Internet-Design), Elena Alvarez (Regie), Thomas Repp (Kamera), Donna Kilcullen (Organisation).
Darüber hinaus gibt es eine starke Beteiligung am Förderclub der blumenbar. Die insgesamt rund 300 Mitglieder des blumenbar-Clubs haben es mit einem einmaligen Beitrag ab DM 50,- überhaupt erst ermöglicht, dass der Verlag mit der Produktion des ersten Titels beginnen kann. Die Förderer erhalten im Gegenzug einen nummerierten Schlüsselanhänger und im folgenden Herbst ein signiertes, nummeriertes und speziell verpacktes Exemplar (was für die Verpacker aufgrund der großen Nachfrage die ein oder andere schlaflose Nacht bedeutet).
- 15. Juni 2002
Verlagsgründungsnacht in der Alten Kongresshalle.
- Sommer 2002
Die blumenbar bezieht Büroräume auf der Theresienhöhe und organisiert als Kooperationspartner des städtischen Bauzentrums kulturelle Veranstaltungen in der Kongresshalle.
- 7. Oktober 2002
Der Roman Memomat von FX Karl erscheint. Großer Bericht in der Süddeutschen Zeitung. Die Bücher werden persönlich an Münchner Buchhandlungen ausgeliefert. Zahlreiche Rezensionen.
- 8.-13. Oktober 2002
Zum ersten Mal ein Stand von blumenbar auf der Frankfurter Buchmesse. Als Blickfang dient eine Waschmaschine aus dem Siemens-Museum.
- März 2003
Memomat-Lesetour: München, Köln, Leipzig, Berlin, Hamburg, Frankfurt.
- April 2003
Für den Verlagsauftritt erhält der blumenbar Verlag den BuchMarkt Award 2003 in Gold. Damit verbunden ist eine ganzseitige Anzeige im Spiegel Spezial Bücher 2003.
- Mai 2003
Die Verlagsauslieferung GVA in Göttingen nimmt den blumenbar Verlag in ihren Kundenkreis auf. Die Vertreter Christiane Krause und Hans Frieden sind ab sofort für den Verlag tätig. Die Herbstvorschau mit zwei neuen Titeln wird bundesweit an Presse und Buchhandel verschickt.
- Juni 2003
Der S. Fischer Verlag sichert sich die Taschenbuchrechte an Memomat.
- 24. und 25. Juli 2003
Aufnahmen im Konzertsaal im Amerikahaus in München für die erste Platte, die die blumenbar herausbringen wird, inspiriert von der im Herbst erscheinenden Geschichtensammlung Osten. Vorbericht in der Abendzeitung.
- August 2003
In einem großen Bericht der FAZ mit dem Titel "Gibt es noch Verleger in Deutschland?" wird als einer von zwölf Verlagen auch der blumenbar Verlag porträtiert.
- Oktober 2003
Der Roman The Cocka Hola Company des jungen Norwegers Matias Faldbakken erscheint in der Übersetzung von Hinrich Schmidt-Henkel. Zweiter Titel ist der von blumenbar und der Internet-Plattform Textdiebe herausgegebene Reiseband Osten. In 26 Geschichten um die Welt.
- 6. Oktober 2003
Buchpräsentation Osten im Montagsclub des Münchner Volkstheaters.
- 8.-13. Oktober 2003
Frankfurter Buchmesse
- März 2005
Lesereise mit Erin Coscrove (Baader-Meinhof-Affäre)
- München, Kammerspiele
- Leipzig, Blauer Salon im Kosmos-Haus
- Berlin, Kunstwerke
- Hamburg, Thaliatheater
- Frankfurt, Schauspielhaus, Kleines Haus
- Zürich, Maskott
Verlagspräsentation Tropen Kookbooks Blumenbar: Ein Abend mit jungen Verlagen, im Rahmen der Leipziger Buchmesse.
- 16.April 2005
Ein Rolf-Dieter Brinkmann Leseabend zum 65. Geburtstag und 30. Todestag in den Kammerspielen/Werkraum.
- Ab Mai 2005
Temporärer Barbetrieb, Partys und Veranstaltungen im Kunstverein.
- Oktober 2005
Frankfurter Buchmesse: Es werden fünf neue Titel vorgestellt.
- Dezember 2005
leben eine gebrauchsanweisung, Haus der Kunst
- Ausstellung 4.-6.
- Auktion am 6. zu Gunsten des Blumenbar Verlags
- März 2006
Erstmalig Leipziger Buchmesse mit eigenem Messestand und erstmalig eigene Leseinsel für die Jungen und Unabhängigen Verlage.
Zwei neue Bücher und eine Mozart-CD werden vorgestellt.
- Oktober 2006
Frankfurter Buchmesse: Zwei neue Titel werden vorgestellt
- Tony Parsons, „Als wir unsterblich waren“
- Leena Krohn, „Stechapfel“
- Messe-Freitag! Fest der Jungen Verlage
- November 2006
Literaturhaus München: Markt der Jungen, unabhängigen Verlage und Verleger
Clubmitgliedschaft und Newsletter
Mitglieder des Clubs genießen folgende Vorteile:
- regelmäßige Informationen über Veranstaltungen und Verlagsaktivitäten der blumenbar
- freier und garantierter Eintritt bei allen Lesungen, Konzerten, Partys der blumenbar
- ermäßigter Eintritt bei allen Veranstaltungen von blumenbar und Kooperationspartnern
- kostenlose Kleinanzeigen im Magazin der blumenbar-homepage
- das unbezahlbare Gefühl, Teil eines einzigartigen Projekts zu sein
- und als besonderes Geschenk: der nummerierte silberne blumenbar-Schlüsselanhänger in limitierter Auflage (100 Stück) und in neuer Edition
www.blumenbar.de, offizielle Website