Blumenbar

Aus München Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Blumenbar Verlag war 2002 aus einem literarischen Privatsalon der beiden Verleger Lars Birken-Bertsch und Wolfgang Farkas entstanden. 2007 ermöglichte ein Investor den weiteren Ausbau der Verlags.

Im März 2012 wurde der Blumenbar Verlag knapp zehn Jahre nach Gründung neu positioniert und als Label für Literatur und Events unter dem Dach des Aufbau Verlags (Hamburg) weitergeführt. Das erste neue Programm erschien im Frühjahr 2013.

Kleine Verlagschronik

November 1996

Lars Birken-Bertsch und Wolfgang Farkas beziehen in der Münchner Blumenstraße am Viktualienmarkt eine Dreiraumwohnung im ersten Stock. Beim Einweihungsfest schreibt jemand mit weißer Farbe auf eine der noch rohen Wände ein neues Wort: blumenbar. Aus sporadischen Festen entwickelt sich ein literarischer Salon nach dem Motto: Der Text ist nicht die Party, aber ein Teil davon.

Juni 2001

Mit unzähligen Lesungen und Clubabenden in der Blumenstraße, aber auch an anderen Orten, hat sich die blumenbar einen Namen gemacht. Einer der vorläufigen Höhepunkte ist ein Sommerfest in der ehemaligen Zentralen Kartenverkaufstelle der Oper. Bobby Roth liest im Garten vor über 300 Zuhörern aus seinem 1982 erschienenen Roman 200 D. DJ Hell gibt sein Bestes.

Herbst 2001

Euphorisiert von einem Romanmanuskript von FX Karl, einem Nachbarn und guten Freund, beschließen Birken-Bertsch und Farkas, aus der blumenbar einen Verlag zu machen. Das Konzept ist einfach und nahe liegend: Lesungen veranstalten und Bücher verlegen unter dem gleichen Namen. Birken-Bertsch kennt die Branche als gelernter Buchhändler und Verlagskaufmann, Farkas als Redakteur und Veranstalter.

Mai 2002

Die in Berlin lebende Grafikerin Chrish Klose liefert innerhalb von 24 Stunden das perfekte Cover für den ersten Titel, den Roman Memomat. Außerdem entwickelt Klose die Corporate Identity des Verlags. Freunde und Bekannte beteiligen sich in der Startphase: Alescha Birkenholz (Fotografie), Tatiana Pongratz (Internet-Design), Elena Alvarez (Regie), Thomas Repp (Kamera), Donna Kilcullen (Organisation).

Darüber hinaus gibt es eine starke Beteiligung am Förderclub der blumenbar. Die insgesamt rund 300 Mitglieder des blumenbar-Clubs haben es mit einem einmaligen Beitrag ab DM 50,- überhaupt erst ermöglicht, dass der Verlag mit der Produktion des ersten Titels beginnen kann. Die Förderer erhalten im Gegenzug einen nummerierten Schlüsselanhänger und im folgenden Herbst ein signiertes, nummeriertes und speziell verpacktes Exemplar (was für die Verpacker aufgrund der großen Nachfrage die ein oder andere schlaflose Nacht bedeutet).

15. Juni 2002

Verlagsgründungsnacht in der Alten Kongresshalle.

Sommer 2002

Die blumenbar bezieht Büroräume auf der Theresienhöhe und organisiert als Kooperationspartner des städtischen Bauzentrums kulturelle Veranstaltungen in der Kongresshalle.

7. Oktober 2002

Der Roman Memomat von FX Karl erscheint. Großer Bericht in der Süddeutschen Zeitung. Die Bücher werden persönlich an Münchner Buchhandlungen ausgeliefert. Zahlreiche Rezensionen.

8.-13. Oktober 2002

Zum ersten Mal ein Stand von blumenbar auf der Frankfurter Buchmesse. Als Blickfang dient eine Waschmaschine aus dem Siemens-Museum.

März 2003

Memomat-Lesetour: München, Köln, Leipzig, Berlin, Hamburg, Frankfurt.

April 2003

Für den Verlagsauftritt erhält der blumenbar Verlag den BuchMarkt Award 2003 in Gold. Damit verbunden ist eine ganzseitige Anzeige im Spiegel Spezial Bücher 2003.

Mai 2003

Die Verlagsauslieferung GVA in Göttingen nimmt den blumenbar Verlag in ihren Kundenkreis auf. Die Vertreter Christiane Krause und Hans Frieden sind ab sofort für den Verlag tätig. Die Herbstvorschau mit zwei neuen Titeln wird bundesweit an Presse und Buchhandel verschickt.

Juni 2003

Der S. Fischer Verlag sichert sich die Taschenbuchrechte an Memomat.

24. und 25. Juli 2003

Aufnahmen im Konzertsaal im Amerikahaus in München für die erste Platte, die die blumenbar herausbringen wird, inspiriert von der im Herbst erscheinenden Geschichtensammlung Osten. Vorbericht in der Abendzeitung.

August 2003

In einem großen Bericht der FAZ mit dem Titel "Gibt es noch Verleger in Deutschland?" wird als einer von zwölf Verlagen auch der blumenbar Verlag porträtiert.

Oktober 2003

Der Roman The Cocka Hola Company des jungen Norwegers Matias Faldbakken erscheint in der Übersetzung von Hinrich Schmidt-Henkel. Zweiter Titel ist der von blumenbar und der Internet-Plattform Textdiebe herausgegebene Reiseband Osten. In 26 Geschichten um die Welt.

6. Oktober 2003

Buchpräsentation Osten im Montagsclub des Münchner Volkstheaters.

8.-13. Oktober 2003

Frankfurter Buchmesse

März 2005

Lesereise mit Erin Coscrove (Baader-Meinhof-Affäre)

München, Kammerspiele
Leipzig, Blauer Salon im Kosmos-Haus
Berlin, Kunstwerke
Hamburg, Thaliatheater
Frankfurt, Schauspielhaus, Kleines Haus
Zürich, Maskott

Verlagspräsentation Tropen Kookbooks Blumenbar: Ein Abend mit jungen Verlagen, im Rahmen der Leipziger Buchmesse.

16.April 2005

Ein Rolf-Dieter Brinkmann Leseabend zum 65. Geburtstag und 30. Todestag in den Kammerspielen/Werkraum.

Ab Mai 2005

Temporärer Barbetrieb, Partys und Veranstaltungen im Kunstverein.

Oktober 2005

Frankfurter Buchmesse: Es werden fünf neue Titel vorgestellt.

Dezember 2005

leben eine gebrauchsanweisung, Haus der Kunst

Ausstellung 4.-6.
Auktion am 6. zu Gunsten des Blumenbar Verlags
März 2006

Erstmalig Leipziger Buchmesse mit eigenem Messestand und erstmalig eigene Leseinsel für die Jungen und Unabhängigen Verlage.

Zwei neue Bücher und eine Mozart-CD werden vorgestellt.

Oktober 2006

Frankfurter Buchmesse: Zwei neue Titel werden vorgestellt

Tony Parsons, „Als wir unsterblich waren“
Leena Krohn, „Stechapfel“
Messe-Freitag! Fest der Jungen Verlage
November 2006

Literaturhaus München: Markt der Jungen, unabhängigen Verlage und Verleger

Clubmitgliedschaft und Newsletter

Mitglieder des Clubs genießen folgende Vorteile:

  • regelmäßige Informationen über Veranstaltungen und Verlagsaktivitäten der blumenbar
  • freier und garantierter Eintritt bei allen Lesungen, Konzerten, Partys der blumenbar
  • ermäßigter Eintritt bei allen Veranstaltungen von blumenbar und Kooperationspartnern
  • kostenlose Kleinanzeigen im Magazin der blumenbar-homepage
  • das unbezahlbare Gefühl, Teil eines einzigartigen Projekts zu sein
  • und als besonderes Geschenk: der nummerierte silberne blumenbar-Schlüsselanhänger in limitierter Auflage (100 Stück) und in neuer Edition

Www.png www.blumenbar.de, offizielle Website