Schöttlstraße: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Mueschoiettlfallstr012021c85.jpg|thumb|Blick auf die Fassade des Eckhauses Fallstraße und Schöttlstraße Nr. 10. Das Mietshaus wurde im Jahr 1901 nach Planung Konrad Boehms erbaut. Im Hintergrund der Turm von St. Achaz.]]
Die '''Schöttlstraße''' in [[Sendling]] führt von der [[Fallstraße]] zur [[Leipartstraße]] und endet an der Bahnlinie.
Die '''Schöttlstraße''' in [[Sendling]] führt von der [[Fallstraße]] zur [[Leipartstraße]] und endet an der Bahnlinie.
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Sie wurde 1898 benannt nach '''{{WL2|de:Adam Schöttl|Adam Schöttl}}'''. Er war Anführer der Gebirgsschützen des oberen Isartals beim [[Sendlinger Mordweihnacht|Oberländer Bauernaufstand]].
Sie wurde 1898 benannt nach '''{{WL2|de:Adam Schöttl|Adam Schöttl}}'''. Er war Anführer der Gebirgsschützen des oberen Isartals beim [[Sendlinger Mordweihnacht|Oberländer Bauernaufstand]].


Am oberen Abschluß, dem ehemaligen nördlichen Ende des Bahnhofs Neuhofen, oder [[Mittersendling]], befand sich auf der Hausnummer Schöttlstraße 1 ein Bahnwärterhaus. Die Schöttlstraße verlief vor dem Umbau der alten [[Plinganserstraße]], der jetzigen Fallstraße, von dieser über die Leipartstraße hinweg, unter der Bahntrasse hindurch an der [[Marbachstraße]] vorbei bis zur [[Passauerstraße]]<!-- sic! -->, und hinein in das ehemalige Gelände des städtischen Holz-, und Kohlehofes. Der Holz und Kohlehof wurde in den Jahren 1926 bis 1927 nach Plänen von Beblo und Meitinger errichtet. Die Gebäude bestanden aus Spaltereigebäude, Verwaltungshaus, einem Kohlesilo, Gleisanschluss mit Lokschuppen und Garagen, einem Aufseherhaus und einem Sägewerk. Die Einfahrt befand sich an der alten [[Heckenstallerstraße]] und der Passauerstraße. Von den Anlagen ist nichts erhalten.
[[Datei:Mueschoettlstr092017.jpg|thumb|180px|left|Schöttlstraße]]
Am oberen Abschluss, dem ehemaligen nördlichen Ende des Bahnhofs Neuhofen, oder [[Mittersendling]], befand sich auf der Hausnummer Schöttlstraße 1 ein Bahnwärterhaus. Die Schöttlstraße verlief vor dem Umbau der alten [[Plinganserstraße]], der jetzigen Fallstraße, von dieser über die Leipartstraße hinweg, unter der Bahntrasse hindurch an der [[Marbachstraße]] vorbei bis zur [[Passauerstraße]]<!-- sic! -->, und hinein in das ehemalige Gelände des städtischen [[Holz- und Kohlehof]]s. Der Holz und Kohlehof wurde in den Jahren 1926 bis 1927 nach Plänen von Beblo und Meitinger errichtet. Die Gebäude bestanden aus Spaltereigebäude, Verwaltungshaus, einem Kohlesilo, Gleisanschluss mit Lokschuppen und Garagen, einem Aufseherhaus und einem Sägewerk. Die Einfahrt befand sich an der alten [[Heckenstallerstraße]] und der Passauerstraße. Von den Anlagen ist nichts erhalten.


==Lage==
== Lage ==
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== Einzelnachweise ==
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Aktuelle Version vom 20. Januar 2025, 19:48 Uhr

Die Schöttlstraße in Sendling führt von der Fallstraße zur Leipartstraße und endet an der Bahnlinie.

Schöttlstraße
Straße in München
Schöttlstraße
Basisdaten
Ort München
Sendling Untersendling
PLZ 81369
Name erhalten 1898 Erstnennung[1]
Anschluss­straßen
 
Fallstraße Leipartstraße
München S.jpg / München U.png
 
München S7.png München S20.png RB58.png Mittersendling
Nutzung
Nutzergruppen Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrzeuge
Technische Daten
Straßenlänge 150 m
Straßennamenbücher
Straßen-ID 04236
Blick auf die Fassade des Eckhauses Fallstraße und Schöttlstraße Nr. 10. Das Mietshaus wurde im Jahr 1901 nach Planung Konrad Boehms erbaut. Im Hintergrund der Turm von St. Achaz.

Sie wurde 1898 benannt nach Adam SchöttlW. Er war Anführer der Gebirgsschützen des oberen Isartals beim Oberländer Bauernaufstand.

Schöttlstraße

Am oberen Abschluss, dem ehemaligen nördlichen Ende des Bahnhofs Neuhofen, oder Mittersendling, befand sich auf der Hausnummer Schöttlstraße 1 ein Bahnwärterhaus. Die Schöttlstraße verlief vor dem Umbau der alten Plinganserstraße, der jetzigen Fallstraße, von dieser über die Leipartstraße hinweg, unter der Bahntrasse hindurch an der Marbachstraße vorbei bis zur Passauerstraße, und hinein in das ehemalige Gelände des städtischen Holz- und Kohlehofs. Der Holz und Kohlehof wurde in den Jahren 1926 bis 1927 nach Plänen von Beblo und Meitinger errichtet. Die Gebäude bestanden aus Spaltereigebäude, Verwaltungshaus, einem Kohlesilo, Gleisanschluss mit Lokschuppen und Garagen, einem Aufseherhaus und einem Sägewerk. Die Einfahrt befand sich an der alten Heckenstallerstraße und der Passauerstraße. Von den Anlagen ist nichts erhalten.

Lage

>> Geographische Lage von "Schöttlstraße" im Kartenverzeichnis auf toolforge.org

Einzelnachweise