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[[Rathaus]] von München begrüsst (Foto: [[Karl Schillinger|K. S.]], 1993) ]]
[[Rathaus]] von München begrüsst (Foto: [[Karl Schillinger|K. S.]], 1993) ]]
'''Sabine Csampai''' (Jg. [[1952]] in [[München]]) ist Bühnenbildnerin, [[Autorin]] und ehemalige Münchner [[Bürgermeister|Bürgermeisterin]].
'''Sabine Csampai''' (Jg. [[1952]] in [[München]]), zwischendurch verehelichte Sabine Csampai-Böttge, ist Bühnenbildnerin, [[Autorin]] und ehemalige Münchner [[Bürgermeister|Bürgermeisterin]].


Nach einem Studium an der [[Akademie der bildenden Künste München|Akademie der bildenden Künste]] arbeitete sie als Bühnen- und Kostümbildnerin an verschiedenen Theatern.  
Nach einem Studium an der [[Akademie der bildenden Künste München|Akademie der bildenden Künste]] arbeitete sie als Bühnen- und Kostümbildnerin an verschiedenen Theatern.  


Von [[1984]] bis [[1990]] war sie ehrenamtliche [[Stadtrat|Stadträtin]] in München (zeitweise als Fraktionsvorsitzende von [[Bündnis 90/Die Grünen]]). Von 1990 bis [[1996]] war sie – als erste Frau in der Geschichte der Stadt – dritte [[Bürgermeister]]in.


Von [[1984]] bis [[1990]] war sie ehrenamtliche [[Stadtrat|Stadträtin]] in München (zeitweise als Fraktionsvorsitzende von [[B90/Die Grünen]]). Von 1990 bis [[1996]] war sie – als erste Frau in der Geschichte der Stadt – dritte [[Bürgermeister]]in.
1996 verzichtete sie auf die Wiederwahl zur Bürgermeisterin und wurde wieder „einfache“ Stadträtin und Fraktionsvorsitzende. 2001 trat sie wegen der Afghanistanpolitik der Grünen aus der Partei aus<ref name="welt-484118">{{Internetquelle | url=http://www.welt.de/print-welt/article484118/Sabine-Csampai-erklaert-Parteiaustritt.html | titel=Sabine Csampai erklärt Parteiaustritt | autor=rwa. | werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]] | datum=2001-10-28 |zugriff=2018-10-07}}</ref>, arbeitete aber noch in der grünen Stadtratsfraktion mit. 2002 trat sie nicht mehr als Stadträtin an. Ende 2011 trat sie wieder den Grünen bei.<ref>Julia Lenders: [http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.schluss-mit-schafezuechten-sabine-csampai-versucht-politik-comeback.04e68b17-d056-4c83-8cd1-1fa2b3ab5fe5.html Schluss mit Schafezüchten] in der [[AZ]] vom 17.11.2011</ref>
 
1996 verzichtete sie auf die Wiederwahl zur Bürgermeisterin und wurde wieder „einfache“ Stadträtin und Fraktionsvorsitzende. 2001 trat sie wegen der Afghanistanpolitik der Grünen aus der Partei aus<ref name="welt-484118">{{Internetquelle | url=http://www.welt.de/print-welt/article484118/Sabine-Csampai-erklaert-Parteiaustritt.html | titel=Sabine Csampai erklärt Parteiaustritt | autor=rwa. | werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]] | datum=2001-10-28 |zugriff=2018-10-07}}</ref>, arbeitete aber noch in der Grünen Stadtratsfraktion mit. 2002 trat sie nicht mehr als Stadträtin an. Ende 2011 trat sie wieder den Grünen bei.<ref>Julia Lenders: [http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.schluss-mit-schafezuechten-sabine-csampai-versucht-politik-comeback.04e68b17-d056-4c83-8cd1-1fa2b3ab5fe5.html Schluss mit Schafezüchten.] in der [[AZ]] vom 17.11.2011</ref>


In ihren Romanen „verarbeitet“ sie auch Erfahrungen aus der Münchner Kommunalpolitik.
In ihren Romanen „verarbeitet“ sie auch Erfahrungen aus der Münchner Kommunalpolitik.


== Werke ==
== Werke ==
* ''Kiesbett'', Hoffmann und Campe, 1997, ISBN 3455011829
* ''Kiesbett'', Hoffmann und Campe, 1997, ISBN 3455011829
* ''Hasenjagd'', Hoffmann und Campe, 2001, ISBN 3455011837
* ''Hasenjagd'', Hoffmann und Campe, 2001, ISBN 3455011837
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Aktuelle Version vom 2. Januar 2022, 15:18 Uhr

Sabine Csampai (Jg. 1952 in München), zwischendurch verehelichte Sabine Csampai-Böttge, ist Bühnenbildnerin, Autorin und ehemalige Münchner Bürgermeisterin.

Ernesto Cardenal, Schriftsteller, wird von der Bürgermeisterin S. Csampai im Rathaus von München begrüsst (Foto: K. S., 1993)

Nach einem Studium an der Akademie der bildenden Künste arbeitete sie als Bühnen- und Kostümbildnerin an verschiedenen Theatern.

Von 1984 bis 1990 war sie ehrenamtliche Stadträtin in München (zeitweise als Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen). Von 1990 bis 1996 war sie – als erste Frau in der Geschichte der Stadt – dritte Bürgermeisterin.

1996 verzichtete sie auf die Wiederwahl zur Bürgermeisterin und wurde wieder „einfache“ Stadträtin und Fraktionsvorsitzende. 2001 trat sie wegen der Afghanistanpolitik der Grünen aus der Partei aus[1], arbeitete aber noch in der grünen Stadtratsfraktion mit. 2002 trat sie nicht mehr als Stadträtin an. Ende 2011 trat sie wieder den Grünen bei.[2]

In ihren Romanen „verarbeitet“ sie auch Erfahrungen aus der Münchner Kommunalpolitik.

Werke

  • Kiesbett, Hoffmann und Campe, 1997, ISBN 3455011829
  • Hasenjagd, Hoffmann und Campe, 2001, ISBN 3455011837
  • Spur in den Süden, Heyne, 2001, ISBN 3453199308

Weblinks und Quellen


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  2. Julia Lenders: Schluss mit Schafezüchten in der AZ vom 17.11.2011