Franz Beyer: Unterschied zwischen den Versionen

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== Laufbahn ==
== Laufbahn ==
Nach der Ausbildung zum Bratscher wurde Beyer Mitglied im Stuttgarter Kammerorchester, beim Strub-Quartett und in Ensembles für [[Alte Musik]] .
Nach der Ausbildung zum Bratscher wurde Beyer Mitglied im Stuttgarter Kammerorchester, beim Strub-Quartett und in Ensembles für [[Alte Musik]]. Von 1962 bis 1995 war er Professor für Bratsche und Kammermusik an der [[Hochschule für Musik und Theater München]].<ref name="HMTM" />
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== Herausgeber musikalischer Werke ==
== Herausgeber musikalischer Werke ==
Beyer wurde vor allem als Herausgeber musikalischer Werke bekannt, insbesondere durch seine Neuausgabe von [[Wolfgang Amadeus Mozart]]s ''[[Requiem (Mozart)|Requiem]]'' KV 626, die wegen ihres behutsamen und respektvollen Umgangs mit der überlieferten Fassung von [[Franz Xaver Süßmayr]] inzwischen international anerkannt ist und in Einspielungen u.&nbsp;a. von [[Leonard Bernstein]], Sir [[Neville Marriner]], [[Nikolaus Harnoncourt]] und [[Frieder Bernius]] vorliegt.  
Beyer wurde vor allem als Herausgeber musikalischer Werke bekannt, insbesondere durch seine Neuausgabe von [[Wolfgang Amadeus Mozart]]s Requiem KV 626, die wegen ihres behutsamen und respektvollen Umgangs mit der überlieferten Fassung von Franz Xaver Süßmayr inzwischen international anerkannt ist und in Einspielungen u. a. von Leonard Bernstein, Sir Neville Marriner, Nikolaus Harnoncourt und Frieder Bernius vorliegt. Daneben hat Beyer zahlreiche Werke besonders der Wiener Klassik bearbeitet, ergänzt und rekonstruiert, so etwa Mozarts Pantalon und Colombine KV 446 (416d).
Daneben hat Beyer zahlreiche Werke besonders der [[Wiener Klassik]] bearbeitet, ergänzt und rekonstruiert, so etwa Mozarts ''Pantalon und Colombine'' KV 446 (416<sup>d</sup>).


== Ehrungen ==
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* 1983: Kulturpreis der Städte Ravensburg und Weingarten
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Aktuelle Version vom 21. Februar 2022, 15:07 Uhr

Franz Beyer (* 26. Februar 1922 in Weingarten; † 29. Juni 2018 in München[1]) war Bratschist, Hochschullehrer und Herausgeber.

Laufbahn

Nach der Ausbildung zum Bratscher wurde Beyer Mitglied im Stuttgarter Kammerorchester, beim Strub-Quartett und in Ensembles für Alte Musik. Von 1962 bis 1995 war er Professor für Bratsche und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater München.[1]

Herausgeber musikalischer Werke

Beyer wurde vor allem als Herausgeber musikalischer Werke bekannt, insbesondere durch seine Neuausgabe von Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem KV 626, die wegen ihres behutsamen und respektvollen Umgangs mit der überlieferten Fassung von Franz Xaver Süßmayr inzwischen international anerkannt ist und in Einspielungen u. a. von Leonard Bernstein, Sir Neville Marriner, Nikolaus Harnoncourt und Frieder Bernius vorliegt. Daneben hat Beyer zahlreiche Werke besonders der Wiener Klassik bearbeitet, ergänzt und rekonstruiert, so etwa Mozarts Pantalon und Colombine KV 446 (416d).

Ehrungen

  • 1983: Kulturpreis der Städte Ravensburg und Weingarten
  • 2002: München leuchtet in Silber

Weblinks


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