Max von Pettenkofer: Unterschied zwischen den Versionen
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Das am 23. Mai 1909 enthüllte [[Denkmal für Max von Pettenkofer]] steht in den Eschenanlagen auf dem [[Maximiliansplatz]]. Ehedem befand sich an der Hauswand der [[Alte Akademie|Alten Akademie]], in der [[Neuhauserstraße]] der [[Pettenkofer Wandbrunnen]]. Dieser wurde bereits am 17. September 1899 errichtet. In der Zeit um 1944 trug er eine so starke Beschädigung davon, daß er abgebaut werden musste. Ein in Gestalt und Form neu errichteter ''Pettenkofer-Brunnen'' steht in einem Hinterhof der Pathologie. | Das am 23. Mai 1909 enthüllte [[Denkmal für Max von Pettenkofer]] steht in den Eschenanlagen auf dem [[Maximiliansplatz]]. Ehedem befand sich an der Hauswand der [[Alte Akademie|Alten Akademie]], in der [[Neuhauserstraße]] der [[Pettenkofer Wandbrunnen]]. Dieser wurde bereits am 17. September 1899 errichtet. In der Zeit um 1944 trug er eine so starke Beschädigung davon, daß er abgebaut werden musste. Ein in Gestalt und Form neu errichteter ''Pettenkofer-Brunnen'' steht in einem Hinterhof der Pathologie. | ||
Eine Gedenktafel Pettenkofer ist nicht bekannt. [[Karl Voit]] verfasste eine über 100 Seiten starke Gedächtnisrede. Diese wurde am 16. November 1901 in der Akademie der Wissenschaften verlesen. Zu Pettenkofers 150. Geburtstag erschien eine 5-DM Silbermünze. [[Adolf von Hildebrand]] schuf zwischen 1899 und 1900 eine Büste Pettenkofers. Sie steht in der Nationalgalerie des Staatlichen Museums in Berlin. Von Thiersch entworfener Sockel mit Rückwand für eine Büste Pettenkofers, in einer Nische der Mittelfenster im Hörsaal des ''königlichen Instituts der Hygiene''. Ob es hier zur Aufstellung gekommen ist, bleibt unklar. | Eine Gedenktafel Pettenkofer ist nicht bekannt. [[Karl Voit]] verfasste eine über 100 Seiten starke Gedächtnisrede. Diese wurde am 16. November 1901 in der Akademie der Wissenschaften verlesen. Zu Pettenkofers 150. Geburtstag erschien eine 5-DM Silbermünze. [[Adolf von Hildebrand]] schuf zwischen 1899 und 1900 eine Büste Pettenkofers. Sie steht in der Nationalgalerie des Staatlichen Museums in Berlin. Von Thiersch entworfener Sockel mit Rückwand für eine Büste Pettenkofers, in einer Nische der Mittelfenster im Hörsaal des ''königlichen Instituts der Hygiene''. Ob es hier zur Aufstellung gekommen ist, bleibt unklar. | ||
Version vom 5. Dezember 2012, 07:38 Uhr
Max Josef (seit 1883 mit dem Adelsprädikat ein von) Pettenkofer (* 3. Dezember 1818 in Lichtenheim; † 10. Februar 1901 in München) war ein deutscher Chemiker und Hygieniker, von dem wichtige Wissenschaftsbeiträge erarbeitet wurden und der in München lebte.
Nach ihm wurde das Max-von-Pettenkofer-Institut für Hygiene und medizinische Mikrobiologie in München benannt.
1847 ernannte man Pettenkofer zum Professor für medizinische Chemie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, deren Rektor er 1865 wurde. Im gleichen Jahr wurde er in München erster deutscher Professor für Hygiene.
Vermischtes
Pettenkofers Grabstätte, bzw. eine Grabplatte, findet sich auf dem Südfriedhof. Standort: 31-1-34
Das am 23. Mai 1909 enthüllte Denkmal für Max von Pettenkofer steht in den Eschenanlagen auf dem Maximiliansplatz. Ehedem befand sich an der Hauswand der Alten Akademie, in der Neuhauserstraße der Pettenkofer Wandbrunnen. Dieser wurde bereits am 17. September 1899 errichtet. In der Zeit um 1944 trug er eine so starke Beschädigung davon, daß er abgebaut werden musste. Ein in Gestalt und Form neu errichteter Pettenkofer-Brunnen steht in einem Hinterhof der Pathologie.
Eine Gedenktafel Pettenkofer ist nicht bekannt. Karl Voit verfasste eine über 100 Seiten starke Gedächtnisrede. Diese wurde am 16. November 1901 in der Akademie der Wissenschaften verlesen. Zu Pettenkofers 150. Geburtstag erschien eine 5-DM Silbermünze. Adolf von Hildebrand schuf zwischen 1899 und 1900 eine Büste Pettenkofers. Sie steht in der Nationalgalerie des Staatlichen Museums in Berlin. Von Thiersch entworfener Sockel mit Rückwand für eine Büste Pettenkofers, in einer Nische der Mittelfenster im Hörsaal des königlichen Instituts der Hygiene. Ob es hier zur Aufstellung gekommen ist, bleibt unklar.
Abhandlungen und Schriften
- 1852 Chemische Untersuchung der Adelheidsquelle zu Heilbrunn in Oberbayern. Akademie der Wissenschaften.
- 1855 Untersuchungen und Beobachtungen über die Verbreitungsart der Cholera nebst Betrachtungen über Maßregeln, derselben Einhalt zu thun. Cotta'schen Buchhandlung.
- 1864 Verlegung des katholischen Gottesackers in Augsburg - Gutachten. Volkhart.
- 1869 Das Kanal- oder Siel-System in München - Gutachten. Hermann Manz, München.
- 1870 Über Ölfarbe und Conservirung der Gemälde-Gallerien durch das Regenerations-Verfahren. Vieweg.
- 1874 Dr.Justus Freiherrn von Liebig zum Gedächtnis. Akademie der Wissenschaften.
Weblinks
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Das Thema "Max von Pettenkofer" ist auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten unter: Max von Pettenkofer.
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Siehe auch
- Kanalisation (vergleichbar mit der Leistung )