Max von Pettenkofer: Unterschied zwischen den Versionen

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Pettenkofers Grabstätte, bzw. eine Grabplatte, findet sich auf dem [[Südfriedhof]]. Standort: 31-1-34<br>
Pettenkofers Grabstätte, bzw. eine Grabplatte, findet sich auf dem [[Südfriedhof]]. Standort: 31-1-34<br>
Das am 23. Mai 1909 enthüllte [[Denkmal für Max von Pettenkofer]] in den Eschenanlagen auf dem [[Maximiliansplatz]]. Ehedem an der Hauswand der [[Alte Akademie|Alten Akademie]], in der [[Neuhauserstraße]] wurde bereits am 17. September 1899 der [[Pettenkofer Wandbrunnen]] errichtet. (Durch Kriegseinwirkung stark beschädigt).
Das am 23. Mai 1909 enthüllte [[Denkmal für Max von Pettenkofer]] in den Eschenanlagen auf dem [[Maximiliansplatz]]. Ehedem an der Hauswand der [[Alte Akademie|Alten Akademie]], in der [[Neuhauserstraße]] wurde bereits am 17. September 1899 der [[Pettenkofer Wandbrunnen]] errichtet. (Durch Kriegseinwirkung stark beschädigt).
Eine Gedenktafel Pettenkofer ist nicht bekannt. [[Karl Voit]] verfasste eine über 100 Seiten starke Gedächtnisrede. Diese wurde am 16. November 1901 in der Akademie der Wissenschaften verlesen. Zu Pettenkofers 150. Geburtstag erschien eine 5-DM Silbermünze. [[Adolf von Hildebrand]] schuf zwischen 1899 und 1900 eine Büste Pettenkofers. Sie steht in der Nationalgalerie des Staatlichen Museums in Berlin. Von Thiersch entworfener Sockel mit Rückwand für eine Büste Pettenkofers, in einer Nische der Mittelfenster im Hörsaal des ''königlichen Instituts der Hygiene''. Ob es hier zur Aufstellung gekommen ist, bleibt unklar.
Eine Gedenktafel Pettenkofer ist nicht bekannt. [[Karl Voit]] verfasste eine über 100 Seiten starke Gedächtnisrede. Diese wurde am 16. November 1901 in der Akademie der Wissenschaften verlesen. Zu Pettenkofers 150. Geburtstag erschien eine 5-DM Silbermünze. [[Adolf von Hildebrand]] schuf zwischen 1899 und 1900 eine Büste Pettenkofers. Sie steht in der Nationalgalerie des Staatlichen Museums in Berlin. Von Thiersch entworfener Sockel mit Rückwand für eine Büste Pettenkofers, in einer Nische der Mittelfenster im Hörsaal des ''königlichen Instituts der Hygiene''. Ob es hier zur Aufstellung gekommen ist, bleibt unklar. Im Jahre 1965 erschien zum 150. Geburtstag Pettenkofers eine 5 DM Gedächtnismünze. Gestaltet von Karl Burgeff.
 
===Abhandlungen und Schriften===
* 1852 ''Chemische Untersuchung der Adelheidsquelle zu Heilbrunn in Oberbayern''. Akademie der Wissenschaften.
* 1855 ''Untersuchungen und Beobachtungen über die Verbreitungsart der Cholera nebst Betrachtungen über Maßregeln, derselben Einhalt zu thun''.  Cotta'schen Buchhandlung.
* 1864  ''Verlegung des katholischen Gottesackers in Augsburg - Gutachten''. Volkhart.
* 1869  ''Das Kanal- oder Siel-System in München - Gutachten''. Hermann Manz, München.
* 1870  ''Über Ölfarbe und Conservirung der Gemälde-Gallerien durch das Regenerations-Verfahren''. Vieweg.
* 1874  ''Dr.Justus Freiherrn von Liebig zum Gedächtnis''. Akademie der Wissenschaften.


==Weblinks==
==Weblinks==

Version vom 20. April 2012, 15:49 Uhr

Max Josef (seit 1883 mit dem Adelsprädikat ein von) Pettenkofer (* 3. Dezember 1818 in Lichtenheim; † 10. Februar 1901 in München) war ein deutscher Chemiker und Hygieniker, von dem wichtige Wissenschaftsbeiträge erarbeitet wurden und der in München lebte.

Nach ihm wurde das Max-von-Pettenkofer-Institut für Hygiene und medizinische Mikrobiologie in München benannt.

1847 ernannte man Pettenkofer zum Professor für medizinische Chemie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, deren Rektor er 1865 wurde. Im gleichen Jahr wurde er in München erster deutscher Professor für Hygiene.

Vermischtes

Pettenkofers Grabstätte, bzw. eine Grabplatte, findet sich auf dem Südfriedhof. Standort: 31-1-34
Das am 23. Mai 1909 enthüllte Denkmal für Max von Pettenkofer in den Eschenanlagen auf dem Maximiliansplatz. Ehedem an der Hauswand der Alten Akademie, in der Neuhauserstraße wurde bereits am 17. September 1899 der Pettenkofer Wandbrunnen errichtet. (Durch Kriegseinwirkung stark beschädigt). Eine Gedenktafel Pettenkofer ist nicht bekannt. Karl Voit verfasste eine über 100 Seiten starke Gedächtnisrede. Diese wurde am 16. November 1901 in der Akademie der Wissenschaften verlesen. Zu Pettenkofers 150. Geburtstag erschien eine 5-DM Silbermünze. Adolf von Hildebrand schuf zwischen 1899 und 1900 eine Büste Pettenkofers. Sie steht in der Nationalgalerie des Staatlichen Museums in Berlin. Von Thiersch entworfener Sockel mit Rückwand für eine Büste Pettenkofers, in einer Nische der Mittelfenster im Hörsaal des königlichen Instituts der Hygiene. Ob es hier zur Aufstellung gekommen ist, bleibt unklar. Im Jahre 1965 erschien zum 150. Geburtstag Pettenkofers eine 5 DM Gedächtnismünze. Gestaltet von Karl Burgeff.

Abhandlungen und Schriften

  • 1852 Chemische Untersuchung der Adelheidsquelle zu Heilbrunn in Oberbayern. Akademie der Wissenschaften.
  • 1855 Untersuchungen und Beobachtungen über die Verbreitungsart der Cholera nebst Betrachtungen über Maßregeln, derselben Einhalt zu thun. Cotta'schen Buchhandlung.
  • 1864 Verlegung des katholischen Gottesackers in Augsburg - Gutachten. Volkhart.
  • 1869 Das Kanal- oder Siel-System in München - Gutachten. Hermann Manz, München.
  • 1870 Über Ölfarbe und Conservirung der Gemälde-Gallerien durch das Regenerations-Verfahren. Vieweg.
  • 1874 Dr.Justus Freiherrn von Liebig zum Gedächtnis. Akademie der Wissenschaften.

Weblinks

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Das Thema "Max von Pettenkofer" ist auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten unter: Max von Pettenkofer.

Siehe auch