Joseph Anton von Schönberg: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Joseph Anton von Schönberg''' (* [[11. Mai]] [[1701]]<ref>Nach Inschrift auf dem Epitaph, Außenbereich Nr. 136 - Frauenkirche</ref> in Ehingen) wurde 1722 durch Eheschließung mit der Witwe des Hofsporers Schick "Hofsporer" in München; ab 1732 war er Mitglied des Äußeren Rats und 1737 Mitglied des Inneren Rats sowie [[Bürgermeister]] von München, von 1755 bis 1760 Pfleger in Vilshofen in Niederbayern und 1757 bis 1760 Kastner in Aibling. 1745 verheiratete er sich in zweiter Ehe mit Maria Klara, Tochter von Peter Paul Kaltner, Mitglied des Äußeren Rats und Lebzelter. Am [[18. Mai]] [[1760]] verstarb er mittags in seinem Haus an der Dienerstraße.<ref>Todesanzeige in der Tagespresse vom 20. Mai 1860. Siehe Zeitungsausschnitt</ref> <ref>Anton Mayer; ''Die Domkirche zu U. L. Frau in München. Geschichte und Beschreibung derselben, ihrer Altäre, Monumente und Stiftungen, sammt der Geschichte des Stiftes, der Pfarrei und des Domcapitels.'' München 1868 (S. 420, Hier ist der Todestag mit dem 10. Mai vermerkt, laut Grabstein)</ref>
'''Joseph Anton von Schönberg''' (* [[11. Mai]] [[1701]]<ref>Nach Inschrift auf dem Epitaph, Außenbereich Nr. 136 - Frauenkirche</ref> in Ehingen) wurde 1722 durch Eheschließung mit der Witwe des Hofsporers Schick "Hofsporer" in München; ab 1732 war er Mitglied des Äußeren Rats und 1737 Mitglied des Inneren Rats sowie [[Bürgermeister]] von München, von 1755 bis 1760 Pfleger in Vilshofen in Niederbayern und 1757 bis 1760 Kastner in Aibling. 1745 verheiratete er sich in zweiter Ehe mit Maria Klara, Tochter von Peter Paul Kaltner, Mitglied des Äußeren Rats und Lebzelter. Am [[18. Mai]] [[1760]] verstarb er mittags in seinem Haus an der Dienerstraße.<ref>Todesanzeige in der Tagespresse vom 20. Mai 1860. Siehe Zeitungsausschnitt</ref> <ref>Anton Mayer; ''Die Domkirche zu U. L. Frau in München. Geschichte und Beschreibung derselben, ihrer Altäre, Monumente und Stiftungen, sammt der Geschichte des Stiftes, der Pfarrei und des Domcapitels.'' München 1868 (S. 420, Hier ist der Todestag mit dem 10. Mai vermerkt, laut Grabstein)</ref>
== Die Familie Schönberg ==
Bereits 1722 heiratet Joseph Anton die Witwe seines Arbeitgebers, Maria Catharina Schick. Diese stirbt nach 23 Jahren Ehe. So wird Schönberg ein zweites mal in den Stand der Ehe eintreten. Er findet im Jahr 1745 mit der Tochter, Maria Clara, des Peter Paul Kalterer, Lebzelter und im Äusseren Rat der Stadt, seine zweite Gattin, die ihn auch überleben wird.   


== Der Häuserspekulant ==
== Der Häuserspekulant ==

Version vom 18. Februar 2026, 21:00 Uhr

Joseph Anton von Schönberg (* 11. Mai 1701[1] in Ehingen) wurde 1722 durch Eheschließung mit der Witwe des Hofsporers Schick "Hofsporer" in München; ab 1732 war er Mitglied des Äußeren Rats und 1737 Mitglied des Inneren Rats sowie Bürgermeister von München, von 1755 bis 1760 Pfleger in Vilshofen in Niederbayern und 1757 bis 1760 Kastner in Aibling. 1745 verheiratete er sich in zweiter Ehe mit Maria Klara, Tochter von Peter Paul Kaltner, Mitglied des Äußeren Rats und Lebzelter. Am 18. Mai 1760 verstarb er mittags in seinem Haus an der Dienerstraße.[2] [3]

Die Familie Schönberg

Bereits 1722 heiratet Joseph Anton die Witwe seines Arbeitgebers, Maria Catharina Schick. Diese stirbt nach 23 Jahren Ehe. So wird Schönberg ein zweites mal in den Stand der Ehe eintreten. Er findet im Jahr 1745 mit der Tochter, Maria Clara, des Peter Paul Kalterer, Lebzelter und im Äusseren Rat der Stadt, seine zweite Gattin, die ihn auch überleben wird.

Der Häuserspekulant

Im Laufe weniger Jahre konnte er folgende, überlieferte, Hausgrundstücke kaufen, teils als Leihkauf. Oft konnte er sie nach Umbau und Aufwertung der Fassaden, mit Gewinn wieder veräußern. Teils hat keines dieser Gebäude die Zeit des 2. Weltkriegs überdauert.

Die Todesnachricht zum 18. Mai 1760
Epitaph an der Aussenwand der Frauenkirche

Literatur

  • Wolfgang Görl: Skrupelloser Spekulant, https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchner-seiten-skrupelloser-spekulant-1.3200652 (Rezension von Richard Bauers Chronik der Häuser Dienerstraße 21 und Burgstraße 3)
  • Petzet, Baumann, Srbik; Die Epitaphien an der Frauenkirche zu München. Messerschmitt Stiftung, Prestel Verlag, München 1986 (S. 218-219 Schönberg Epitaph)
  • August Alckens; Die Epitaphien der Altmünchner Kirchen. Pinsker Verlag, 1974. (S. 161 der Schönberg Epitaph)
  • Richard Bauer: Zwei Münchner Altstadthäuser erzählen Stadtgeschichte. Eine Chronik der Anwesen Dienerstraße 21 und Burgstraße 3. Rosner & Seidl Stiftung München, August Dreesbach Verlag, 2016 (Abschnitt Dienerstraße 21, die Jahre Schönbergs S. 58 - 65)
  • Häuserbuch der Stadt München, Bände 1-4, Übersicht Registerband, alle ehemaligen Häuser Schönbergs.

Einzelnachweise

  1. Nach Inschrift auf dem Epitaph, Außenbereich Nr. 136 - Frauenkirche
  2. Todesanzeige in der Tagespresse vom 20. Mai 1860. Siehe Zeitungsausschnitt
  3. Anton Mayer; Die Domkirche zu U. L. Frau in München. Geschichte und Beschreibung derselben, ihrer Altäre, Monumente und Stiftungen, sammt der Geschichte des Stiftes, der Pfarrei und des Domcapitels. München 1868 (S. 420, Hier ist der Todestag mit dem 10. Mai vermerkt, laut Grabstein)