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'''German Bestelmeyer''' (* 8. Juni 1874 in Nürnberg; † 30. Juni 1942 in Bad Wiessee) war Architekt und | '''German Bestelmeyer''' (* [[8. Juni]] [[1874]] in {{WL2|Nürnberg}}; † [[30. Juni]] [[1942]] in Bad Wiessee) war Architekt, Hochschullehrer und [[Nationalsozialismus|Nazi]]. | ||
Assessorenzeit am Universitätsbauamt in [[München]]. Ab 1922 lehrte er als Professor (Nachfolger von [[Friedrich von Thiersch]]) an der [[TH|Technischen Hochschule München]]. Von 1924 bis zum Tod 1942 war er Präsident der [[Akademie der Bildenden Künste|Bayerischen Akademie der Bildenden Künste]] in München. Die von Bestelmeyer realisierten Bauten befinden sich überwiegend im süddeutschen Raum. Er ist in seiner letzten Lebensphase eng mit den Nationalsozialisten (NSDAP) verbunden gewesen. 1935 wurde er zum Reichskultursenator ernannt. Nach seinem Tod erhielt er in München ein Staatsbegräbnis. | Assessorenzeit am Universitätsbauamt in [[München]]. Ab 1922 lehrte er als Professor (Nachfolger von [[Friedrich von Thiersch]]) an der [[TH|Technischen Hochschule München]]. Von 1924 bis zum Tod 1942 war er Präsident der [[Akademie der Bildenden Künste|Bayerischen Akademie der Bildenden Künste]] in München. Die von Bestelmeyer realisierten Bauten befinden sich überwiegend im süddeutschen Raum. Er ist in seiner letzten Lebensphase eng mit den Nationalsozialisten (NSDAP) verbunden gewesen. 1935 wurde er zum ''Reichskultursenator'' ernannt. Nach seinem Tod erhielt er in München ein ''Staatsbegräbnis''. | ||
==Bauwerke in München== | ==Bauwerke in München== | ||
* 1906 ''Flurbereinigungskommission'' Liebigstraße 25. | * 1906 ''Flurbereinigungskommission'', [[Liebigstraße]] 25. | ||
* 1909 Karl-Theodor-Straße 19 (Corpshaus Isaria), 21, 23, 25, 27 (Alexander Tutsek-Stiftung), Wohnhäuser Bestelmeyer. (Darunter auch sein eigenes Haus. Muffatstraße 4) | |||
* 1915-1916 Hauptverwaltungsgebäude der Arminia, Barerstraße 15. Zerstört. Ehedem auf dem Areal jetzt Hausnummer 21. Vor das Gebäude der Britischen Gesandtschaft gestellt. Dem Neubau des Verwaltungsgebäudes fielen zwei Gebäude zum opfer, darunter auch das spätere Wohnhaus Lola Montez. | |||
== Literatur == | |||
Wolfgang Hermann; [[Winfried Nerdinger]] (Hrsg.): ''Die Technische Hochschule München im Nationalsozialismus,'' TUM.University Press München, 2018, S. 202 ff. | |||
{{Wikipedia-Artikel}} | {{Wikipedia-Artikel}} | ||
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