Friedrich von Thiersch

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Romanstraße 13, Bauzeitlich die Villa Hößlin, Zustand April 2019

Friedrich Max Thiersch (seit 1897 Ritter von Thiersch, geboren am 18. April 1852 in Marburg - gestorben 23. Dezember 1921 in München), war als Architekt und Maler ein bekannter Vertreter des Späthistorismus (Gründerzeit und in der Wilhelminischen Ära).

Bauten

(Auswahl in München)

Zu sehen war ein großes Eingangsportal. Eingefasst mit links, und rechts je einer schwarzen, blank in hochglanz geschliffene Marmorrundsäule. Darüber ein Ornament in Relief mit einer Sanduhr, Adlerschwingen darüber ein paar Vogelfedern. Die Rückwand einer Türe gleich, vor dieser Türe stand, eine aus weissem Marmor gefertigte weibliche, lebensgross, mit langem Gewand bekleidetet Figur, der Stoff des Umhangs die Stufen herabgleitend. Mit beiden Händen hält sie eine Vase mit Blattwerk umrankt. Dieses Grabmal ist teils noch erhalten. Die Figur steht in Folie gewickelt vor der schmucklosen Wand. Direkt hinter der Figur, in Kopfhöhe war das Wappen von derer von Reitzenstein - Nemersdorf zu sehen, darunter eine Inschrift, unvollständig entziffert. Hier ruhet ... Frau Franziska ... Baronin von Reitzenstein - Nemersdorf. Geb.J. 19. September 1827 Gest.B. 4. Juni 1896 .... Quelle: Hufnagel S.228, 1969, beschreibt die Schrift bereits als schlecht lesbar. Berchem S.54., Marburg 02280a08a, Thiersch Archiv.

Quellen

  • Zu Reitzenstein: aus "Horst Karl Marschall Friedrich von Thiersch 1852-1921", Prestel, München, 1982. Seite 393, Eintrag 276".
Der Eintrag schildert, das Grabmal an der hohen Mauer zur Kapuzinerstraße hin gelegen. Geht aber weiter nicht auf Details ein.
Fotografie der Grabanlage, unbekannter Fotograf um 1900. Fotoansicht als Vorlage einer Beschreibung herangezogen, und in den Text oben übertragen.

Siehe auch

  • Schüler von ihm und in München mit Bauten vertreten ist Karl Hocheder.
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