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'''Café Meineid''' war eine [[Fernsehserien|Fernsehserie]] von [[Franz Xaver Bogner]] von 1990 bis 2003. | |||
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Dort gibt es skurille Prozesse die von bayerischen Volksschauspielern als Beklagter, Kläger oder Zeugen dargeboten werden. | Handlungsort war das [[Amtsgericht]] München im Münchner [[Justizpalast]]. Dort gibt es skurille Prozesse die von bayerischen Volksschauspielern als Beklagter, Kläger oder Zeugen dargeboten werden. Auf satirische Art und Weise werden menschliche Eigenheiten zum besten gegeben. Der eingebildete Münchner genauso wie der mit der bayerischen Landeshauptstadt fremdelnde Auswärtige. Dabei werden alle Gesellschaftschichten dargestellt. Mit einer Mischung aus Humor, Ironie und machmal auch Melancholie lässt hier Franz Xaver Bogner die einzelnen Akteure auftreten. Schauspieler und Kaberettisten wie [[Gustl Bayrhammer]], Willy Harlander, Alexander Duda, [[Andreas Giebel]], Günter Grünwald, Helmut Schleich, [[Jörg Hube]], Christine Neubauer, Hans Kraus, [[Ottfried Fischer]], [[Elmar Wepper]] und andere mehr (alle zu nennen würde hier den Rahmen sprengen) geben zum Teil mehrmals in unterschiedlichen Rollen und in verschiedenen Folgen ihr Stell dich ein. | ||
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dargestellt. | Hauptfigur ist die des Amtsrichters Wunder gespielt von Erich Hallhuber. In den frühen Folgen hatte er noch einen Kollegen gespielt von Jaques Breuer. Dieser schied nach einigen Folgen aus. In den meisten Folgen spielen die Szenen immer abwechselnd im Gerichtssaal und im Cafe, in dem Wachtmeister Kogel, dargestellt von Wolfi Fischer, den ganzen Tag mit Weißbier trinken verbringt und zu allem seinen Kommentar abgibt. Oft nervt er damit die Wirtin Hilde des Cafes (Kathi Leitner) sowie Amtsrichter Wunder und den Staatsanwalt Kainz gespielt von Norbert Mahler, die dort mit am Stammtisch sitzen und ihre Pausen zwischen den Verhandlungen verbringen. | ||
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Humor, Ironie und machmal | In den späteren Folgen bekommt Kogel einen jungen Kollegen, Karl Herrmann (Christian Lerch). Dessen anfänglichen Übereifer bremst Kogel sehr schnell ein, so dass zwei faule Jusitzbeamte im Cafe herumsitzen. Doch Herrmann repariert nebenbei Handys und Walkmans im Cafe. Kurzzeitig hat er auch eine Beziehung zur Protikollführerin Fräulein Heider (Thekla Mayhof). Im Cafe oder auf dem Flur sind oft schon die Beteiligten des nächsten Prozesses anwesend. Ihre Gespräche versteht man erst im nachfolgenden Prozess. Ursprünglich dauerte jede Folge ca. 25 Minuten, später wurden bei den Wiederholungen je zwei Folgen zu einer Folge zu ca. 45 Minuten zusammengeschnitten. Als Erich Hallhuber 2003 starb, wurde die Serie nicht mehr weiter produziert. | ||
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Version vom 28. November 2014, 07:44 Uhr
Café Meineid war eine Fernsehserie von Franz Xaver Bogner von 1990 bis 2003.
Handlungsort war das Amtsgericht München im Münchner Justizpalast. Dort gibt es skurille Prozesse die von bayerischen Volksschauspielern als Beklagter, Kläger oder Zeugen dargeboten werden. Auf satirische Art und Weise werden menschliche Eigenheiten zum besten gegeben. Der eingebildete Münchner genauso wie der mit der bayerischen Landeshauptstadt fremdelnde Auswärtige. Dabei werden alle Gesellschaftschichten dargestellt. Mit einer Mischung aus Humor, Ironie und machmal auch Melancholie lässt hier Franz Xaver Bogner die einzelnen Akteure auftreten. Schauspieler und Kaberettisten wie Gustl Bayrhammer, Willy Harlander, Alexander Duda, Andreas Giebel, Günter Grünwald, Helmut Schleich, Jörg Hube, Christine Neubauer, Hans Kraus, Ottfried Fischer, Elmar Wepper und andere mehr (alle zu nennen würde hier den Rahmen sprengen) geben zum Teil mehrmals in unterschiedlichen Rollen und in verschiedenen Folgen ihr Stell dich ein.
Hauptfigur ist die des Amtsrichters Wunder gespielt von Erich Hallhuber. In den frühen Folgen hatte er noch einen Kollegen gespielt von Jaques Breuer. Dieser schied nach einigen Folgen aus. In den meisten Folgen spielen die Szenen immer abwechselnd im Gerichtssaal und im Cafe, in dem Wachtmeister Kogel, dargestellt von Wolfi Fischer, den ganzen Tag mit Weißbier trinken verbringt und zu allem seinen Kommentar abgibt. Oft nervt er damit die Wirtin Hilde des Cafes (Kathi Leitner) sowie Amtsrichter Wunder und den Staatsanwalt Kainz gespielt von Norbert Mahler, die dort mit am Stammtisch sitzen und ihre Pausen zwischen den Verhandlungen verbringen.
In den späteren Folgen bekommt Kogel einen jungen Kollegen, Karl Herrmann (Christian Lerch). Dessen anfänglichen Übereifer bremst Kogel sehr schnell ein, so dass zwei faule Jusitzbeamte im Cafe herumsitzen. Doch Herrmann repariert nebenbei Handys und Walkmans im Cafe. Kurzzeitig hat er auch eine Beziehung zur Protikollführerin Fräulein Heider (Thekla Mayhof). Im Cafe oder auf dem Flur sind oft schon die Beteiligten des nächsten Prozesses anwesend. Ihre Gespräche versteht man erst im nachfolgenden Prozess. Ursprünglich dauerte jede Folge ca. 25 Minuten, später wurden bei den Wiederholungen je zwei Folgen zu einer Folge zu ca. 45 Minuten zusammengeschnitten. Als Erich Hallhuber 2003 starb, wurde die Serie nicht mehr weiter produziert.