Werneck-Schlösschen

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In Schwabing an der Werneckstraße steht das Werneck-Schlösschen oder auch Schloss Suresnes (benannt nach nach dem gleichnamigen Schloss nördlich von Versailles) des adligen Franz Xaver Ignaz von Wilhelm, Kabinettssekretär von Kurfürst Max Emanuel. Es wurde von Johann Baptist Gunetzrhainer 1715 — 1718 errichtet.

Schloss Suresnes.jpg

Dieses für den Publikumsverkehr nicht zugängliche Schloss besitzt einen dreigeschossigen Mittelbau, der von zwei Seitenflügeln umrahmt wird. Das Schloss umgibt eine sehr schöne barocke Gartenanlage. Bis 1773 bestand eine Sichtachsenverbindung zum Schloss Nymphenburg.

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde es klassizistisch, nach 1880 spätklassizistisch-barockisierend und 1925 neoklassizistisch umgebaut. Nach der Zerstörung 1944 im Zweiten Weltkrieg wurde es nach 1945 wiederaufgebaut und 1969/70 restauriert.

Heute wird das Schloss von der Katholischen Akademie Bayerns als Tagungsstätte genutzt. Der Zugang zum Areal ist über die Mandlstraße möglich.

Vom Garten aus gesehen, im Jahr 2017.

Literatur

  • Schattenhofer: Das Schloss Suresnes in Schwabing. Schnell &Steiner, München 1990. (2. Auflage)
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Das Thema "Werneck-Schlösschen" ist aufgrund seiner überregionalen Bedeutung auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten.
Die Seite ist über diesen Link aufrufbar: Schloss Suresnes.