Spiridon-Louis-Ring

Aus München Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Spiridon-Louis-Ring
Straße in München
Spiridon-Louis-Ring
Basisdaten
Ort München
Milbertshofen-Am Hart Milbertshofen
PLZ 80809
Angelegt 1971[1]
Name erhalten 1971
Anschluss­straßen
 
Ackermannstraße Lerchenauer Straße
Bauwerke Fernsehturm, Olympiastadion, Olympiahalle, Ost-West-Kirche
München S.jpg / München U.png
 
München U3.jpg München U8.jpg Olympiazentrum
Bus.png
 
144 Spiridon-Louis-Ring, Olympiaberg, Olympiasee 173 Olympia-Eissportstadion
Nutzung
Nutzergruppen Fußgänger, Radfahrer, teilweise Kraftfahrzeuge
Technische Daten
Straßenlänge 2,5 km

Der Spiridon-Louis-Ring im Olympiapark führt von der Ackermannstraße um das Olympiastadion zur Lerchenauer Straße.

Namensgeber

Spyridon LouisW (* 12. Januar 1873 in Amaroussi/Griechenland; † 26. März 1940 in Amaroussi) war Schäfer und gewann 1896 in Athen in 2h 58m 50s den ersten olympischen Marathon, obwohl er sich während des Laufes in einem Gasthaus mit Wein und Brathuhn stärkte. Die letzte Runde im neu erbauten Olympiastadion von Athen wurde er vom griechischen König und vom Kronprinzen begleitet. Bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin war er Ehrengast.

Bauwerke

Folgende anlässlich der Olympischen Spiele 1972 errichteten Bauten tragen die Anschrift „Spiridon-Louis-Ring:“

Hausnr. Gebäude Beschreibung
- Schwimmhalle
1 Olympiaturm
21 Olympiahalle
25 Olympiastadion
100 Ost-West-Friedenskirche Münchens bekanntester Schwarzbau, s.u.

Anwohner

Bekanntester Anwohner war der russische Einsiedler Timofej Prochorow, der auf dem Oberwiesenfeld eine orthodoxe Kapelle als Schwarzbau errichtete und bis zu seinem (angeblich) 107. Lebensjahr dort wohnen durfte.

Lage

  • >> Geographische Lage des Straßenanfangs von Spiridon-Louis-Ring im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)
  • >> Geographische Lage des Straßenendes von Spiridon-Louis-Ring im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)


Einzelnachweise

  1. Stadtgeschichte München: Spiridon-Louis-Ring