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Der '''Resi-Huber-Platz''' in [[Sendling]] liegt neben der Kreuzung von [[Brudermühlstraße]], [[Implerstraße]] und nimmt auch den eigentlichen Verlauf der [[Thalkirchner Straße]] ein, die hier für Kraftfahrzeuge eine eigene Ausweichspur aufweist. | Der '''Resi-Huber-Platz''' in [[Sendling]] liegt neben der Kreuzung von [[Brudermühlstraße]], [[Implerstraße]] und nimmt auch den eigentlichen Verlauf der [[Thalkirchner Straße]] ein, die hier für Kraftfahrzeuge eine eigene Ausweichspur aufweist. | ||
Der Platz wurde 2012 benannt nach '''Therese Huber''', "Resi" (1920–2000), einer Antifaschistin, die im Kräutergarten des [[Konzentrationslager Dachau|Konzentrationslagers Dachau]] arbeitete und Briefe und Lebensmittel für die dortigen Häftlinge ins Lager schmuggelte. Nach dem Krieg kümmerte sie sich um Verfolgte des NS-Regimes. | Der Platz wurde 2012 benannt nach '''{{WL2|de:Resi Huber|Therese Huber}}''', "Resi" (1920–2000), einer Antifaschistin, die im Kräutergarten des [[Konzentrationslager Dachau|Konzentrationslagers Dachau]] arbeitete und Briefe und Lebensmittel für die dortigen Häftlinge ins Lager schmuggelte. Nach dem Krieg kümmerte sie sich um Verfolgte des NS-Regimes. | ||
Seit der Umbenennung setzt sich der [[Bezirksausschuss]] Sendling dafür ein, angemessen an ihre Lebensleistung zu erinnern. Mit dem Erläuterungstext, der 2014 vom Ältestenrat festgelegt wurde, sind die Sendlinger aber äußerst unzufrieden. Der kurze Text lautet: "''Resi Huber (1920) half Häftlingen im KZ Dachau und riskierte dabei ihr Leben.''" Der Bezirksausschuss plädierte für eine Ergänzung als "''Kommunistin-Antifaschistin''" und "''Friedensaktivistin''". [[Oberbürgermeister]] [[Dieter Reiter]] hat diesen Wunsch jedoch abgewiesen. | Seit der Umbenennung setzt sich der [[Bezirksausschuss]] Sendling dafür ein, angemessen an ihre Lebensleistung zu erinnern. Mit dem Erläuterungstext, der 2014 vom Ältestenrat festgelegt wurde, sind die Sendlinger aber äußerst unzufrieden. Der kurze Text lautet: "''Resi Huber (1920) half Häftlingen im KZ Dachau und riskierte dabei ihr Leben.''" Der Bezirksausschuss plädierte für eine Ergänzung als "''Kommunistin-Antifaschistin''" und "''Friedensaktivistin''". [[Oberbürgermeister]] [[Dieter Reiter]] hat diesen Wunsch jedoch abgewiesen. | ||