Scheidplatz: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Scheidplatz''' in [[Schwabing-West]] wurde in den Jahren 1958 bis 1959 im Zuge der Verlängerung der [[Tram]]bahnlinie vom [[Kurfürstenplatz]] in Richtung [[Georgenschwaige]] mit Anbindung zum [[Kölner Platz]] dort angelegt.
Der '''Scheidplatz''' in [[Schwabing-West]] wurde in den Jahren 1958 bis 1959 im Zuge der Verlängerung der [[Tram]]bahnlinie vom [[Kurfürstenplatz]] in Richtung [[Georgenschwaige]] mit Anbindung zum [[Kölner Platz]] dort angelegt.


Der Platz ist nach '''[[Karl Friedrich Scheid]]''', Oberarzt am [[Schwabinger Krankenhaus]], benannt. Scheid (geb. am 22. Juni 1906) verhandelte am Kriegsende a, 4. Mai 1945 mit amerikanischen Truppen über eine Übergabe des Krankenhauses, dessen Notquartier war in [[Tegernsee]]. Kurz danach wurde er von der SS aus dem Hinterhalt erschossen. Bereits 1945 wird der nicht mehr existierende Schenkendorfplatz, im Norden der Leopoldstraße liegend, in Dr.-Scheid-Platz<ref>''Postalisches Strassenverzeichnis der Stadtgemeinde München.'' Oberpostdirektion München Januar 1949. (Liste mit allen Straßennamen die seit 1945 umbenannt wurden.) S.143 S - Scheidplatz - Dr.-Scheid-Platz - bisher Schenkendorfplatz.</ref> umbenannt, und nachmals in die vereinfachte Schreibweise Scheidplatz.
Der Platz ist nach '''[[Karl Friedrich Scheid]]''', Oberarzt am [[Schwabinger Krankenhaus]], benannt. Scheid (geb. am 22. Juni 1906) verhandelte am Kriegsende am 4. Mai 1945 mit amerikanischen Truppen über eine Übergabe des Krankenhauses, dessen Notquartier war in [[Tegernsee]]. Kurz danach wurde er von der SS aus dem Hinterhalt erschossen.


Allerdings waren die Planungen für die Wahl des Namens für einen anderen Standort gedacht. Der Schenkendorfplatz lag auf der rechten Seite der Leopoldstraße, hinter dem alten Gütergleis an der ''Ruhrortstraße'', und dieser Platz erhielt auf dem Papier im Jahr 1946 den Namen Dr.-Scheid-Platz. Der alte Schenekendorfplatz wurde mit dem Neubau der neuen vierspurigen Schenkendorfstraße, dem Ring, überbaut. Am derzeitigen Scheidplatz, an der Einmündung zur Parzivalstraße, gab es bis 1959 keinen Platz.
Allerdings waren die Planungen für die Wahl des Namens für einen anderen Standort gedacht. Der Schenkendorfplatz lag auf der rechten Seite der Leopoldstraße, hinter dem alten Gütergleis an der ''Ruhrortstraße'', und dieser Platz erhielt auf dem Papier im Jahr 1946<ref>''Postalisches Strassenverzeichnis der Stadtgemeinde München.'' Oberpostdirektion München Januar 1949. (Liste mit allen Straßennamen die seit 1945 umbenannt wurden.) S.143 S - Scheidplatz - Dr.-Scheid-Platz - bisher Schenkendorfplatz.</ref> den Namen Dr.-Scheid-Platz. Der alte Schenekendorfplatz wurde mit dem Neubau der neuen vierspurigen Schenkendorfstraße, dem Ring, überbaut. Am derzeitigen Scheidplatz, an der Einmündung zur Parzivalstraße, gab es bis 1959 keinen Platz.


Als Scheidplatz bezeichnet man den Platz am Schnittpunkt der [[Belgradstraße]] mit der [[Parzivalstraße]]. Auf diesem kleinen Platz steht ein kleiner [[Kiosk]] ''Zum Holzwurm'', ein ehemaliges Stationshaus der dort im Jahr 1959 eröffneten ersten Wendeschleife der [[Tram]], und es gibt Parkmöglichkeiten für Pkws. Allgemeinhin wird die Bezeichnung aber auch auf die neue Wendeschleife der Tram, und Linienbusse, 1972 eröffnet, im östlichen Teil des [[Luitpoldpark]]s angewendet.
Als Scheidplatz bezeichnet man den Platz am Schnittpunkt der [[Belgradstraße]] mit der [[Parzivalstraße]]. Auf diesem kleinen Platz steht ein kleiner [[Kiosk]] ''Zum Holzwurm'', ein ehemaliges Stationshaus der dort im Jahr 1959 eröffneten ersten Wendeschleife der [[Tram]], und es gibt Parkmöglichkeiten für Pkws. Allgemeinhin wird die Bezeichnung aber auch auf die neue Wendeschleife der Tram, und Linienbusse, 1972 eröffnet, im östlichen Teil des [[Luitpoldpark]]s angewendet.
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