Olympiaberg
Der Olympiaberg ist nach dem Fröttmaninger Berg der zweithöchste Berg in München. Wie dieser ist er keine natürliche Erhebung, sondern eine künstliche Aufschüttung.
Lage
Der Olympiaberg liegt im Olympiapark auf dem Oberwiesenfeld auf der Südseite des Olympiasees unmittelbar gegenüber von Olympiastadion, Olympiahalle und Olympia-Schwimmhalle. Südlich des Olympiabergs liegt die von 2002 bis 2014 fertiggestellte Ackermannbogen.
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Geschichte
Nach dem zweiten Weltkrieg war das Oberwiesenfeld neben dem Luitpoldhügel und dem Neuhofener Berg einer der drei großen Schuttabladeplätze für die Trümmer der kriegszerstörten Bauwerke Münchens. Hier wurden etwa 10.000.000 m³ Schutt abgeladen. Die Trümmer wurden zu einem aus zwei Teilen bestehender Schuttberg aufgeschichtet.
Bei der Anlage des Olympiaparks für die Olympischen Sommerspiele 1972 wurde der Schuttberg Ende der 1960er-Jahre durch den Landschaftsarchitekten Günther Grzimek umgestaltet zum Olympiaberg. 1968 begannen die Erdarbeiten, 1969/70 die Bepflanzung.
Beschreibung
Der Olympiaberg ist ein etwa 600 Meter langer und 200 Meter breiter Höhenzug, der sich ungefähr in West-Ost-Richtung erstreckt. Er hat zwei unterschiedlich hohe Gipfel. Der Hauptgipfel liegt mit einer Höhe 565 m. ü. NHNW etwa 55 Meter über dem Olympiasee. Der Nebengipfel hat eine Höhe von 545 m. ü. NHN.
Unterhalb des Nebengipfels am Abhang zum See liegt die Olympia-Alm, Münchens höchstgelegenen Biergarten. Bis auf vereinzelte Bäume und Sträucher ist der Berg überwiegend grasbewachsen. Im Winter wird der Nordhang als Skipiste genutzt. Ein 1960 errichtetes Gedenkkreuz und das 1972 errichtete Mahnmal „Schuttblume“ erinnern an die zivilen Luftkriegsopfer des Zweiten Weltkrieges.
Weblinks
- Olympiaberg, olympiapark.de, Olympiapark München GmbH
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