Helmut Schmid

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Helmut Schmid (* 2. Oktober 1945 in München-Neuhausen[1], † 8. November 2021 in München) war ein Münchner SPD-Kommunalpolitiker.

Werdegang

Schmid absolvierte zunächst eine kaufmännische Ausbildung, bevor er zunächst im mittleren Verwaltungsdienst und dann im gehobenen Verwaltungsdienst (Diplom-Verwaltungswirt) bei der Stadt München tätig wurde. Er arbeitete bei der Lokalbaukommission, wo er unter anderem maßgeblich an der Planung des Olympia-Geländes für die olympischen Spiele 1972 beteiligt war. Von 1978–1981 war er wissenschaftliche Mitarbeiter der SPD-Stadtratsfraktion.

Bereits 1963 trat er der Gewerkschaft ÖTV bei, deren Münchener Geschäftsführer er 1981 wurde. Von 1994–2009 war er Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) des Kreis München.

Schmid gehörte von 1984 bis 2020 dem Münchner Stadtrat an[2]. 1998 übernahm er für zehn Jahre den Vorsitz der SPD-Stadtratsfraktion.

Besonders lagen ihm bei seinem politischen Wirken die Arbeitnehmerinteressen, die kommunale Wirtschafts-,Investitions- und Beschäftigungspolitik, die städtische Energiepolitik und die Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs am Herzen.

Helmut Schmid bekleidete das Amt des "Wiesn-Stadtrat" insgesamt 12 Jahre und setzte sich hierbei insbesondere für die Brauchtumspflege ein. Er gilt als Mitbegründer der „Oid'n Wiesn“.

Seine frühere Stadtratskollegin Claudia Tausend (heute MdB) schildert Schmid als „bodenständig, lebensfroh, humorvoll und herzlich[3].“

In der Abendzeitung würdigte Alt-Oberbürgermeister Christian Ude Helmut Schmid als einen, „der die Kräfte bündeln konnte“, einen Vorzeige-Bayern, „ein praktizierender und bekennender Bayer, bei Marktkaufleuten und Schaustellern weit über die Wiesn hinaus anerkannt[4].“

Familie

Helmut Schmid war verheiratet, hatte zwei Töchter und drei Enkelkinder [1]

Auszeichnungen

  • Goldene Bürgermedaille der Stadt München[5]
  • Medaille „München leuchtet“ in Gold[5]
  • Helmut-Rothemund-Medaille (für Verdienste um das Gemeinwohl), 2017[5]

Einzelnachweise