Friederike-Nadig-Allee

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Friederike-Nadig-Allee
Straße in München
Basisdaten
Ort München
Schwabing-Freimann Freimann
Name erhalten 2021 [1]
Querstraßen
 
Henny-Seidemann-Straße
 
182 Neufreimann, 178 Helene-Wessel-Bogen
Nutzung
Nutzergruppen zu Fuß, Fahrrad, Kraftfahrzeug
Technische Daten
Straßenlänge 826 m
Straßennamenbücher
(2016), Dollinger noch nicht gelistet
Straßen-ID 06795

Die Friederike-Nadig-Allee ist eine Straße im Neubaugebiet Neufreimann. Sie verbindet die Marion-Gräfin-Dönhoff-Straße die Winfried-Zehetmeier-Straße und Henny-Seidemann-Straße kreuzend, mit der noch nicht vollendeten Cordelia-Edvardson-Straße.

Namensgeberin

Die Straße wurde nach Friederike NadigW benannt (* 11. Dezember 1897 in Herford, † 14. August 1970 in Bad Oeynhausen). Friederike Nadig war Wohlfahrtspflegerin und Politikerin. Sie trat bereits mit 16 Jahren der Arbeiterjugend in ihrer Geburtsstadt bei und wurde 1916 Mitglied der SPD. Sie besuchte in Berlin eine Bildungseinrichtung für Frauen und absolvierte 1922 das Examen zur Wohlfahrtspflegerin. Danach war sie als Fürsorgerin und ehrenamtlich für die Arbeiterwohlfahrt tätig. 1933 wurde sie als Sozialistin mit Berufsverbot belegt. Sie war ab 1948 für die SPD Mitglied des Parlamentarischen Rates. Hier setzte sie zusammen mit Elisabeth Selbert, Helene Wessel und Helene Weber im Grundgesetz die Formulierung „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ durch. 1949 wurde sie in den 1. Deutschen Bundestag gewählt und gehörte diesem bis 1961 an[2].

Anlieger

  • Hausnummer 46; Haus für Kinder
  • Hausnummer 48; Schulneubau, einem Bunker gleich, in den im Sommer 2025 das Staatliche Gymnasium Neufreimann einzog

Lage

>> Geographische Lage von "Friederike-Nadig-Allee" im Kartenverzeichnis auf toolforge.org

Einzelnachweise

  1. ↑ Landeshauptstadt München, Straßenneubenennungen 2021: Friederike-Nadig-Allee
  2. ↑ Stadtgeschichte München: Friederike-Nadig-Allee