Filmtheater Sendlinger Tor

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Am 18. Oktober 1913 eröffnete in München das Filmtheater Sendlinger Tor am Sendlinger-Tor-Platz und ist damit nach dem Neuen Gabriel das älteste (Kino-)Theater Münchens. Vorstellungen wurden auch vom seinerzeitigen König besucht.

Der Gebäudekomplex

Der ungefähr U-förmige Gebäudekomplex besteht aus zwei Flügeln in der Sonnen- bzw. Herzog-Wilhelm-Straße und einem Mittelteil, der dem Platz zugewandt ist. Aufgeteilt ist der Komplex aber in zwei Hausnummern mit mindestens vier Treppenaufgängen und der Ladenpassage im Erdgeschoss am Nordende der beiden Flügelbauten.

Haus Nr. 10

Eckgebäude mit der Sonnenstraße

An der Gebäudemitte zum Platz befindet sich die Inschrift (Jugenstilschrift): Erbaut 1913 Heilmann & Littmann

Fassadenansicht Hausnummer 10 und 11. 12/2014

Haus Nr. 11

Eckgebäude mit der Herzog-Wilhelm-Straße

  • Rechtsanwälte
  • Krankengymnastik
  • Kino-Saal
  • Kennedy's Bar & Restaurant (ehemalige Kellerwirtschaft Lamm's, Homepage)
Die Ausgänge des Kinos zur Herzog-Wilhelm-Straße hin. 01/2017

Alte Leipziger Passage

In direkter Nachbarschaft schließt sich eine ältere Verkaufspassage an: Die Alte Leipziger Passage von der Sonnenstraße (bei Hausnummer 31) zur Herzog-Wilhelm-Straße direkt am Platz mit der Einmündung der Kreuz-, Josephspital- und der Sendlinger Straße, auf die auch die Ausgänge des Kinosaals führen.

Literatur - Quellen

  • Für ein Zehnerl ins Paradies - Münchner Kinogeschichte 1896 bis 1945. Döllinger und Galitz, München 2004.
  • Großes Kino - Vor 100 Jahren eröffneten die ˛˛Sendlinger-Lichtspiele. Süddeutsche Zeitung, Dienstag 22. Oktober 2013, Nr. 244.

Weblinks

  • Www.png www.filmtheatersendlingertor.de, offizielle Website
  • Munichx: Sendlinger Tor Kino Programm
  • Bernhard Blöchl, Laura Kaufmann: Kino am Sendlinger Tor wohl vor dem Aus. (Der Pachtvertrag läuft im Sommer aus ( ? juristische Auseinandersetzung ? ). Dabei schreibt das Filmtheater, nach wie vor gehört es zu den umsatzstärksten 20 Prozent aller Kinosäle in Deutschland, schwarze Zahlen. Die handgemalten Filmplakate des traditionsreichen Kinos prägen den Sendlinger-Tor-Platz. Mit Foto von Stephan Rumpf. Es ist ein wenig wie mit den Tante-Emma-Läden, die niemand aus dem Stadtbild verschwinden sehen mag. Im Zweifel aber doch im Internet bestellt.) In SZ vom 4. Februar 2020