Erna Dinklage

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Erna Dinklage (mit allen Namensteilen Erna Elise Auguste Dinklage-Gilbert, geb. am 19. Juni 1895 in München — 20. Mai 1991 in Dietramszell) war eine deutsche Malerin und Grafikerin. Sie zählt zu den Vertretern der Kunstrichtungen Neue Sachlichkeit (Frühwerk) und Arte Cifra (Spätwerk). Erna Dinklage wurde in München geboren, wuchs aber nach der Scheidung der Eltern bis zu ihrem 17. Lebensjahr bei ihrer Mutter in Genf und Berlin auf. Anschließend zog sie nach München zu ihrem Vater, Paul Crodel, einem Landschaftsmaler.

Er entdeckte das malerische Talent der Tochter und ermutigte sie zu einem Studium der Malerei an der Kunstakademie Berlin, die sie jedoch bald wieder verließ. Wieder zurück in ihrer Heimatstadt München, lernte sie den Maler Georg Schrimpf kennen, der sie in die Münchener Welt der Kunst einführte und ihr den Weg öffnete, als Mitglied in der Neuen Sezession aufgenommen zu werden. Auch seine Bilder wurden im Juli 1937 in der NS-Ausstellung Entartete Kunst diffamiert.

1920 heiratete sie Karl Dinklage. Ein Sohn, Gideon, wurde geboren.


In der Nazi-Zeit wurden ihre Bilder als Entartete Kunst herabgesetzt und wurden aus den Museen entfernt. Von den Bildern der Nachkriegszeit sind einige im Lenbachhaus und in der Pinakothek der Moderne zu sehen.

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