Dreimühlentage

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Die Dreimühlentage im Dreimühlenviertel in der Isarvorstadt sind eine zweimal im Jahr durchgeführte Veranstaltung, bei der bis zu 40 Kreativschaffende aus den Bereichen Kunst, Design und Handwerk ihre Ateliers und Werkstätten für ein Wochenende öffnen. Darunter sind auch Werkstätten und Ateliers, die teilweise versteckt in Hinterhöfen liegen und normalerweise nicht für Laufpublikum geöffnet sind.

Eingebettet ist das Viertel in ein kulturgeprägtes Areal, mit Nähe zu den subkulturellen Hotspots Viehhof, der "Wall of Fame" (Urban Art und Graffiti) in der Tumblingerstraße, dem Baldeplatz, dem Wirtshaus im Schlachthof, der Alten Utting, dem Bahnwärter Thiel und den drei großen Kulturstätten der Stadt München: Gasteig HP8, Münchner Volkstheater und dem Kulturzentrum Luise.

Gezeigt werden:

  • Gold- und Silberschmuck
  • Bildhauerei, Fotografie, Malerei, Zeichnungen und Illustrationen, Artprints und Postkarten in Kleinauflagen
  • Mode, von nachhaltigem Feinstrick über Herren-Maßanfertigungen bis zur leuchtend bunter Couture in afrikanischem Mustermix
  • Lederwaren wie Taschen und Gürtel
  • Keramikarbeiten und -geschirr
  • Wohn- und Designobjekte
  • Nachhaltige Produkte und Projekte

Geschichte und Ausblick

Die gemeinsame Aktion wird seit den 1980er-Jahren durchgeführt. Die Initiative wurde von den zahlreichen Goldschmiedewerkstätten im Viertel gestartet und hat sich zu einer festen Institution im Münchner Kulturleben entwickelt.

Seit 2026 konkretisieren sich die Bestrebungen, dass sich die Akteure untereinander besser kennen lernen (durch organisierte gegenseitige Atelierbesuche und Roundtable-Gespräche) um Möglichkeiten einer besseren Vernetzung auszuloten, sowie Fakten zu sammeln für eine selbstbewusste gemeinsame Identität.

Weblinks