Biederstein

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Das Schloss Biederstein war eine Schlossanlage im Münchner Stadtteil Schwabing an der heutigen Biedersteiner Straße nördlich des Kleinhesseloher Sees. Es bestand aus zwei Gebäuden, dem Alten und dem Neuen Schloss. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde zunächst ein Herrenhaus mit zwei Geschossen und Walmdach erbaut. Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz-Sulzbach gab es 1784 als Ritterlehen an den Geheimen Rat Freiherr Stephan von Stengel. 1803 erwarb König Max I. das Gebäude und schenkte es seiner Frau Karoline als Landhaus. Es wurde durch Franz Thun (1804) und Leo von Klenze (1830) vollkommen umgestaltet, und von der Ex-Königin Karoline als Witwensitz genutzt.

Das Neue Schloss wurde 1934 abgerissen, das Alte Schloss 1944 durch Bomben zerstört.

Nach ihm heißen u.a. Straße, Brücke, Bach, Klinik, Hotel, Wirtschaft (Biedersteiner … ) sowie seit der Neuordnung der Stadtbezirke 1992 auch ein Teil des Stadtbezirkes 12 Schwabing-Freimann (12.5).

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Das Thema "Biederstein" ist auf Grund der überregionalen Bedeutung des Themas auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten — dort:
erreichbar über diesen Link: Schloss Biederstein.