Gabelsbergerstraße
Die Gabelbergerstraße verläuft vom Oskar-von-Miller-Ring in etwa ost-westlicher Richtung bis zur Dachauer Straße, wo sie ihre kurze Fortsetzung in der Josef-Ruederer-Straße findet.
Der Name dieser Straße wurde im Jahre *1862 durch den König Maximilian II, zur erinnerung an den Begründer der Kurzschrift, der Stenografie, an Franz Xaver Gabelsberger, übertragen. Gabelsberger selbst bewohnte bis zu seinem Tot im Jahre 1849, das Haus Nummer 6, im 1. Stock, damals noch unter der Bezeichnung,Kasernstraße. Bis zum Abbruch des Gebäudes im Jahre *1935, entsprach dies der Hausnummer, Gabelsbergerstraße 25, 1893/#10. Anzumerken ist noch, daß seine Frau, Franziska Gabelsberger, nach seinem ableben in die Barerestraße 11 umgezogen war.
Südlich der Alten Pinakothek wurden 2006 die ehemaligen Institutsgebäude für Mathematik und Informatik der Technischen Universität abgerissen und am 14. November 2007 dann der Grundstein für die Betonbunker ähnliche Festungsanlage der Hochschule für Fernsehen und Film gelegt, in deren Untergeschoss sich die neuen Räumlichkeiten des Agyptisches Museums finden sollen.
Quellen und Nachweise
- Adreßbuch von München, Ackermann 1845. (S.40)
- Rambaldi; (S.87/88)
- Alckens; Denkmäler (S.68)
- Alckens; Denktafeln (S.29)
- May & Widemayer, Plan von München 1865, Gabelsbergerstraße bereits eingetragen.