Als Arabellapark wird die Siedlung zwischen Effnerplatz, Vollmannstraße, Englschalkinger Straße und Denninger Straße genannt. 1966–1969 ließ Josef Schörghuber (Bayerische Hausbau) unweit des Effnerplatzes das 23-stöckige Arabellahaus erbauen. Der Name rührt von der Adresse an der Arabellastraße und von der Tochter Schörghubers her (sie hieß auch Arabella). Dieses lange Zeit das Stadtbild an dieser Stelle prägende Arabellahaus mit der Arabellastraße war für die Siedlung namensgebend.

Der Arabellapark wird auch Richard-Strauss-Viertel genannt, in dem die Straßennamen nach dem Komponisten Richard Strauss (1864–1949), der aus München stammte, und dessen Werken benannt sind. Hierzu gehören:

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und VerbraucherschutzW wurde am 8. Dezember 1970 als Umweltministerium des Freistaates Bayern mit Sitz am Rosenkavalierplatz in München geschaffen. Damit war es das erste Umweltministerium der Welt.

Das 1974 fertig gestellte Wilhelm-Hausenstein-GymnasiumW (WHG) befindet sich im Arabellapark und ist das einzige staatliche Gymnasium im Stadtbezirk Bogenhausen (13. Stadtbezirk). Es hat eine naturwissenschaftlich-technologische und neusprachliche Ausrichtung. Mit etwa 1300 Schülern ist es das größte Gymnasium Münchens.

1974 wurde mit dem Bau des 114 m hohen Hypo-Hauses mit seinen drei Pfeilern und der Aluminiumfassade begonnen.

Edgar Frasch erbaute von 1969 bis 1972 ein Hotel für die Sheraton-Kette in der Arabellastraße. Seit 1. Mai 2009 bietet es als Westin Grand München Arabellapark 627 Zimmer und Suiten.

Seit 2010 steht ein neues Bürogebäude unter der Marke Arabeska an der Denninger Straße 30 im Arabellapark.

U-Bahnhof Arabellapark

Der Endbahnhof der U4 gleichen Namens befindet sich an der Englschalkinger Straße bei der Einmündung der Elektrastraße.

Kino

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