Arabellahaus

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Das Arabella-Hochhaus (2007)

Das Arabellahaus oder Arabella-Hochhaus entstand von 1966 bis 1969 nach dem Entwurf des Architekten Toby Schmidbauer. Errichten ließ es der Unternehmer Josef Schörghuber als Wahrzeichen des von ihm geschaffenen und nach seiner Tochter benannten Arabellaparks.

Es ist 72 Meter hoch, 154 Meter lang und 19 Meter breit mit einer besonderen Netzstruktur der Fassaden des Scheibenhochhauses.

Unter seinem großen Flachdach sind ca. 500 Mietwohnungen und ca. 100 Büros und Arztpraxen, mehrere Geschäfte, das Arabella-Sheraton-Hotel mit einem öffentlichen Schwimmbad im Dachgeschoß und einem Kongresszentrum, ein Wellness-Center und eine Klinik untergebracht. Der Begriff von der "Stadt in der Stadt" hat sich dafür eingebürgert.

In den 1970er und 1980er Jahren befand sich im Keller des Hochhauses Giorgio Moroders legendäres Tonstudio Musicland Studios.

Der deutsch-amerikanische Komponist Gershon KingsleyW wohnte im Arabellahaus in den 1980er bis 1990er Jahren und betrieb dort ein Tonstudio.

Abbruch oder Grundsanierung?

Anfang Mai 2018 entschied die Eigentümer-Firma Bayerische Hausbau, dass das Gebäude ab 2026 abgerissen werden solle, da es nach 50 Betriebsjahren das Ende seines Lebenszyklus erreicht habe und die Bausubstanz eine zukunftsfähige Sanierung verhindere. Anschließend sollte es an gleicher Stelle neu aufgebaut werden.

Im Juni 2026 wurde bekannt, dass nun doch eine Grundsanierung mit Entkernung und Erweiterung erfolgen soll. U.a. soll eine öffentliche Dachterrasse („Skygarden“) und die längste Außenrolltreppe Europas gebaut werden. Dies soll zu einer beträchtlichen Aufwertung des Gebäudes führen. Nicht nur das Gebäude wird an dieser Stelle geöffnet, auch das begrünte Dach soll nach der Fertigstellung für alle Münchner zugänglich sein, nicht exklusiv für Bewohner also. Angedacht sind laut Presseinfo Gastronomie, Sportflächen, Kulturangebote sowie frei nutzbare Aufenthaltszonen ohne Konsumzwang. Ein Teil der neuen Wohnungen soll auch zum sozial geförderten Modell der Stadt gehören. Wie groß dieser Anteil sein wird, ist unklar. Doch hört man sich in der Branche um, heißt es, dass etwa 20 Prozent der Wohnfläche zu dem Modell gehören wird. Das wären bei 500 Wohnungen etwa hundert Wohneinheiten. Als Fertigstellungstermin wird das Jahr 2034 oder 2035 genannt.[1]

Einzelnachweise

Das Thema "Arabellahaus" ist auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten unter: Arabella-Hochhaus.


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