Johann Georg Edlinger
Johann Georg Edlinger (* 1. 3. 1741 in Graz; † 15. 9. 1819 in München) in Österreich geboren, der seit 1775, mit Unterbrechungen, in München wirkte, und dort teils autodidaktisch, teils durch Freunde das Malen erlernte. König Maximilian I. Joseph ernannte ihn 1781 zum königlich bayerischen Hofmaler. Er gehört zu den besten Portraitmalern des 18./19. Jahrhunderts.
Nach ihm benannt ist seit dem Jahr 1890 die Edlingerstraße und der Edlingerplatz in der Au.
Wohl erst nach 1809 wohnte und lebte Edlinger zusammen mit seiner Frau im Mietshaus Herzogspitalstraße 11 (vormals 10) in einer Wohnung im 2. Stock. Am nicht erhaltenen Haus jener Zeit war auch eine Gedenktafel angebracht. Am Nachkriegsgebäude, dem "Para-Haus", wurde abermals eine Steintafel angebracht. Auf ihr ist zu lesen: In diesem - Hause starb - am XV. September - des Jahres MDCCCXIX - MALER JOHANN - EDLINGER.
Beigesetzt wurde Edlinger auf dem Alten Südlichen Friedhof an der Thalkirchner Straße. Das derzeitige Grabdenkmal wurde in der Nachkriegszeit errichtet. Standort 12-11-46.
Edlingers Kopf findet sich auch auf Pilotys Monachia Bild im neuen Rathaus.
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