Der Hinterbrühler See ist ein kleiner See in Thalkirchen.

Der See im Sommer 2010

Der zunächst "Isar See" genannte Wassergraben entstand im laufe des Jahres 1909, und konnte noch im Dezember des Jahres zum schlittschuhlaufen geöffnet werden. Ein Zeitungsdartikel vom 17. Dezember 1909; See an der Hinterbrühl (Bei München): Der neuge­schaffene prächtige See in den Anlage nächst der Hinterbrühl (Isartal) ist nunmehr spiegelglatt gefroren und bietet herrliche Gelegenheit für Eislauf und Eis­schießen. Noch während der Isarregulierungsarbeiten wurde die damalige Baustelle Ende April 1907 von einem zerstörerrischen Hochwasser getroffen. Der See entstand im Zuge dieser Veränderungen am Isarlauf, hin zur errichtung des Isarkanals und des dort abzweigenden Ländkanals zur Floßlände. Der aus einem Altwasser der Isar entstande See wurde durch Kiesausbaggerungen für die Dämme des Kanals vergrößert. Das Gewässer wird über ein Betonrohr vom Ländkanal gespeist und hat zwei Abflüsse dorthin; im See liegt eine kleine Insel, die über einen Holzsteg erreichbar ist.

Der Hinterbrühler See ist ein beliebtes Ausflugsziel, im Sommer zum Rudern und im Winter zum EisstockschießenW und Schlittschuhlaufen. Ganz in der Nähe des Sees befindet sich der Gasthof Hinterbrühl am See. Am Südende befindet sich die Statue Der Isarflößer. Der Hinterbrühler See ist Landschaftsschutzgebiet.

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