Die Filserbräugasse in der Altstadt führt von der Weinstraße zum Frauenplatz.

Filserbräugasse
Straße in München
Filserbräugasse
Basisdaten
Ort München
Altstadt-Lehel Kreuzviertel
PLZ 80331
Name erhalten 1668 Erstnennung[1]
Anschluss­straßen
 
Weinstraße
Plätze Frauenplatz
Nutzung
Nutzergruppen zu Fuß, Fahrrad
Technische Daten
Straßenlänge 50m
Straßennamenbücher
(1894), Rambaldi S. 77 / Nr. 169
(2016), Dollinger S. 89
Die Gasse im Jahr 1959. Das linker Hand anschließende Gebäude, Eckhaus mit der Weinstraße beherbergte bis zurr Zerstörung im 2. Weltkrieg Salamanders Kaufhaus. In den Nachkriegsjahren wurde notdürftig ein neues Verkaufshaus errichtet. Auf unserer Fotoansicht sind noch die letzten Buchstaben Salamander an der Fassade ablesbar. Vormals bestand hier an dieser Stelle der Filserbräu, bis die Gebäudezeile im Mai 1873[2] abgebrochen wurde.

Sie wurde benannt nach der Brauerei Filserbräu, die sich früher hier befand und 1844 in der Löwenbrauerei aufging (vgl.: Bier).

Anfang Mai 1872 wurden einige Verbindungswege die zuvor als "Gasse" bezeichnet wurden mit neuen Straßennamenschilder ausgestattet und fortan als Straße bezeichnet, unter ihnen waren auch die Schmidgasse, Maderbräugasse, Sporrergasse und auch die Filserbräugasse.[3] Die zurückbenennung als Bezeichnung als Gasse wurde in den 1970er Jahren durchgeführt.

Literatur

  • Christian Huber, Astrid Assèl: Münchens vergessene Kellerstadt: Biergeschichte aus dem Untergrund. Verlag Friedrich Pustet, 2016

Lage

>> Geographische Lage von "Filserbräugasse" im Kartenverzeichnis auf toolforge.org

Einzelnachweise

  1. Stadtgeschichte München: Filserbräugasse
  2. Eine Zeitungsnotiz vom 3. Mai 1873; Gestern wurde das Filserbräu-Eck vor dem Abbruch noch photographisch aufgenommen. Durch das Filserbräugäßchen gelangte man zB. zum Frauenfreithof und ist der Pfeiler des Engangsbogens am Ende des Gäßchens noch zu sehen. Die letzten Filserbräu-Eheleute haben ihren Grabstein an der Mauer der Frauenkirche.
  3. Der Bayerische Landbote 19.05.1872; Durch die neuen Strßenschilder sind sehr viele bisher fast unbekannte obscure Gäßchen zu "Straßen" avancirt, so haben wir jetzt z.B. eine Schmidstraße, Filserbräu, Maderbräu, Sporrerstraße", ec. wodurch sich die Bewohner derselben nicht wenig gehoben finden werden.