Am Kosttor: Unterschied zwischen den Versionen
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An der Fassade des Gebäudes Platzl 5, findet sich auf der Höhe der ersten Etage, Sichtachse zum Brunnen zeigend, eine steinerne Gedenktafel die über den Neuthurm und das Kosttor berichten. Die Tafel wurde auf Anordnung Ludwig II, nach dem Abbruch im Sommer 1872, dort angebracht, und auch auf das aus den mitte der 1880er Jahr dort neu errichtete Mietshaus übertragen. | |||
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* Lorenz Hübner über das ''Kostthörchen'' im Jahre 1803: | * Lorenz Hübner über das ''Kostthörchen'' im Jahre 1803: | ||
:''Dieses hieß einst das Wurzerthor, vermutlich von dem Nahmen eines Anwohners. Nachher, als im Jahre [[1449]] Martin Ridler des inneren Rathes eine Stiftung für 6 Personen gemacht hatte, die daselbst gespeiset wurden, und deren Anzahl nachher unter Verwaltung des Magistrats und durch mehrere Wohlthäter sehr vermehret wurde, wurde es das Kost- oder Brodthor genannt, unter welcher Benennung es noch in den gleichzeitigen Sahlbüchern vorkommt. Es führt die Jahreszahl 1526. Der Nahme blieb, obgleich später das Almosen selbst auf den [[Frauenkirche|Frauenfreithof]] übersetzt wurde.'' | :''Dieses hieß einst das Wurzerthor, vermutlich von dem Nahmen eines Anwohners. Nachher, als im Jahre [[1449]] Martin Ridler des inneren Rathes eine Stiftung für 6 Personen gemacht hatte, die daselbst gespeiset wurden, und deren Anzahl nachher unter Verwaltung des Magistrats und durch mehrere Wohlthäter sehr vermehret wurde, wurde es das Kost- oder Brodthor genannt, unter welcher Benennung es noch in den gleichzeitigen Sahlbüchern vorkommt. Es führt die Jahreszahl 1526. Der Nahme blieb, obgleich später das Almosen selbst auf den [[Frauenkirche|Frauenfreithof]] übersetzt wurde.'' | ||
Version vom 24. Januar 2023, 21:36 Uhr
| Am Kosttor Wurzertor, Graggenauer Tor
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|---|---|---|
| Straße in München | ||
| Basisdaten | ||
| Ort | München | |
| Altstadt-Lehel | Graggenau | |
| PLZ | 80331 | |
| Name erhalten | 1624 Erstnennung[1] | |
| Anschlussstraßen |
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| Nutzung | ||
| Nutzergruppen | Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrzeuge | |
| Straßennamenbücher | ||
| (1894), Rambaldi | 350 | |
Der Platz Am Kosttor in München liegt an der Kreuzung der Straße Platzl mit der Maximilianstraße.
Das Kosttor, ursprünglich Wurzertor, dann Graggenauer Tor genannt, war eines der Stadttore der zweiten Stadtmauer des mittelalterlichen Münchens. Westlich vom Kosttor stand der Falkenturm.
An der Fassade des Gebäudes Platzl 5, findet sich auf der Höhe der ersten Etage, Sichtachse zum Brunnen zeigend, eine steinerne Gedenktafel die über den Neuthurm und das Kosttor berichten. Die Tafel wurde auf Anordnung Ludwig II, nach dem Abbruch im Sommer 1872, dort angebracht, und auch auf das aus den mitte der 1880er Jahr dort neu errichtete Mietshaus übertragen.
Berichte
- Lorenz Hübner über das Kostthörchen im Jahre 1803:
- Dieses hieß einst das Wurzerthor, vermutlich von dem Nahmen eines Anwohners. Nachher, als im Jahre 1449 Martin Ridler des inneren Rathes eine Stiftung für 6 Personen gemacht hatte, die daselbst gespeiset wurden, und deren Anzahl nachher unter Verwaltung des Magistrats und durch mehrere Wohlthäter sehr vermehret wurde, wurde es das Kost- oder Brodthor genannt, unter welcher Benennung es noch in den gleichzeitigen Sahlbüchern vorkommt. Es führt die Jahreszahl 1526. Der Nahme blieb, obgleich später das Almosen selbst auf den Frauenfreithof übersetzt wurde.
Lage
>> Geographische Lage von "Am Kosttor" im Kartenverzeichnis auf toolforge.org
Siehe auch
- mehr zu den verschiedenen Baustufen der Stadtmauer