Hermann Schülein: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Hermann Schülein''' (* [[24. Januar]] [[1884]] in [[München]]; † [[15. Dezember]] [[1970]] in [[New York City|New York]]) war Brauereidirektor in München und New York. | '''Hermann Schülein''' (* [[24. Januar]] [[1884]] in [[München]]; † [[15. Dezember]] [[1970]] in [[New York City|New York]]) war Brauereidirektor in München und New York. | ||
Hermann Schülein wurde 1884 als zweiter Sohn des jüdischen Brauereibesitzers [[Joseph Schülein]] und von Ida Baer geboren. | Hermann Schülein wurde 1884 als zweiter Sohn des jüdischen Brauereibesitzers [[Joseph Schülein]] und von Ida Baer geboren. | ||
Er studierte an der juristischen Fakultät in Erlangen. | Er studierte an der juristischen Fakultät in Erlangen. 1911 wurde er Direktor der [[Unionsbräu|„Unionsbrauerei Schülein & Cie“]], der Brauerei seines Vaters. Am 5. Januar 1921 fusionierte er das Unternehmen mit der [[Löwenbräu]] AG deren Vorstandsvorsitzender er wurde. In den folgenden Jahren entwickelte Schülein den Löwenbräu zu Bayerns größter [[Brauerei]]. | ||
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1913 heiratete er Luise Fanny Levy. | 1913 heiratete er Luise Fanny Levy. | ||
Im November 1935 musste er, angeblich weil er Jude war, auf Druck der Nationalsozialisten seinen Posten aufgeben. Am 12. Dezember 1935 verließ er Deutschland und flüchtete über die Schweiz in die USA. Dort wurde Hermann Schülein 1936 Managing Director der Liebmann Brauerei, bekannt durch die Marke Rheingold. | Im November 1935 musste er, angeblich weil er Jude war, auf Druck der Nationalsozialisten seinen Posten aufgeben. Am 12. Dezember 1935 verließ er Deutschland und flüchtete über die Schweiz in die USA. Dort wurde Hermann Schülein 1936 Managing Director der Liebmann Brauerei, bekannt durch die Marke Rheingold. | ||
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Nach dem Krieg blieb Schülein in den USA, pflegte aber intensive persönliche und geschäftliche Kontakte in Deutschland. | Nach dem Krieg blieb Schülein in den USA, pflegte aber intensive persönliche und geschäftliche Kontakte in Deutschland. | ||
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Version vom 29. Januar 2021, 16:39 Uhr
Hermann Schülein (* 24. Januar 1884 in München; † 15. Dezember 1970 in New York) war Brauereidirektor in München und New York.
Hermann Schülein wurde 1884 als zweiter Sohn des jüdischen Brauereibesitzers Joseph Schülein und von Ida Baer geboren.
Er studierte an der juristischen Fakultät in Erlangen. 1911 wurde er Direktor der „Unionsbrauerei Schülein & Cie“, der Brauerei seines Vaters. Am 5. Januar 1921 fusionierte er das Unternehmen mit der Löwenbräu AG deren Vorstandsvorsitzender er wurde. In den folgenden Jahren entwickelte Schülein den Löwenbräu zu Bayerns größter Brauerei.
1913 heiratete er Luise Fanny Levy.
Im November 1935 musste er, angeblich weil er Jude war, auf Druck der Nationalsozialisten seinen Posten aufgeben. Am 12. Dezember 1935 verließ er Deutschland und flüchtete über die Schweiz in die USA. Dort wurde Hermann Schülein 1936 Managing Director der Liebmann Brauerei, bekannt durch die Marke Rheingold.
Nach dem Krieg blieb Schülein in den USA, pflegte aber intensive persönliche und geschäftliche Kontakte in Deutschland.
Weblinks
| Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Hermann Schülein in der deutschsprachigen Wikipedia. Die Liste der AutorInnen befindet sich in der dortigen Versionsliste. |