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Version vom 8. März 2015, 10:15 Uhr
Der Nordfriedhof wurde im Jahr 1884 von der Gemeinde Schwabing angelegt. Seit der Eingemeindung Schwabings im Jahr 1890 ist er einer der Münchner Großfriedhöfe. Die Friedhofsgebäude entstanden nach Plänen des Stadtbaumeisters Hans Grässel. Der Friedhof wurde im Laufe der Zeit mehrfach erweitert, er umfasst heute 34.000 Grabplätze.
Lage
Ungererstraße 130
>> Geographische Lage von "Nordfriedhof" im Kartenverzeichnis auf toolforge.org
Gräber auf dem Nordfriedhof
- Paul Liebergesell, Architekt, Baumeister
- Gert Bastian, Brigadegeneral, Symbolfigur der Friedensbewegung
- Franziska Bilek, Karkaturistin, Zeichnerin
- Beppo Brem, Volksschauspieler
- Franz von Defregger, Kunstmaler
- Sammy Drechsel, Sportreporter und Kabarettist
- Constanze Engelbrecht, Schauspielerin
- Oskar Eversbusch, Professor für Augenheilkunde
- Hermann Frieb, Widerstandskämpfer gegen das Naziregime
- Klaus Havenstein, Kabarettist und Schauspieler
- Trude Hesterberg, Kabarettistin
- Kurt Horwitz, Schauspieler und Regisseur an den Münchner Kammerspielen, Intendant am Bayerischen Staatsschauspiel
- Kathi Kobus, Wirtin des Alter Simpl
- Georg Marischka, Schauspieler und Regisseur
- Peter Pasetti, Schauspieler
- Bally Prell, Vortragskünstlerin
- Carl-Heinz Schroth, Schauspieler
- Anton Riemerschmid, Gründer der ersten deutschen Handelsschule für Mädchen.
- Annemarie Wendl, Schauspielerin.
- Josef Wittmann, Kirchenmaler.
- Karoline Wittmann, Malerin des expressiven Realismus.
- Paul Wittmann, Bildhauer.
Gräberfeld für Opfer der Luftangriffe vom Dezember 1944
Es entstand auf dem Friedhof ein Ehrenhain für die Münchner Opfer der Luftangriffe vom Dezember 1944 / Januar 1945. Die Einweihung fand am 31. Oktober 1950 statt.
Diese Grabanlage (8.855 m²) wurde für die Opfer der Luftangriffe vom 7. Dezember 1944 bis 7. Januar 1945 geschaffen, die am 28. Januar 1945 an diesen Ort umgebettet wurden. 2099 Tote, davon 159 Unbekannte. Der Ehrenhain umfasst 1940 Einzelgräber und ein Sammelgrab. Das Denkmal schuf Hans Wimmer.