Amalie-Nacken-Straße: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Straße wurde 2017 nach {{WL2|Amalie Nacken}} benannt. Amalie Nacken (* 14. April 1855 in {{WL2|Gillrath}}, † 6. September 1940 in München) war eine Philanthropin. Sie engagierte sich für Fraueninteressen und ehrenamtlich in der öffentlichen Jugendfürsorge, speziell für den Verein Kinderschutz e.V. Sie war dort jahrelang Vorsitzende und gründete in den Jahren 1924/25 mit ihrem Privatvermögen zwei Kinderheime in Dachau und Pasing<ref>Landeshauptstadt München, Straßenbenennungen 2017: [https://stadt.muenchen.de/infos/amalie-nacken-strasse.html Amalie-Nacken-Straße]</ref>. Im Dritten Reich zog sich Amalie Nacken wegen ihres jüdischen Hintergrunds aus der Öffentlichkeit zurück, wirkte jedoch im Stillen weiter. | Die Straße wurde 2017 nach {{WL2|Amalie Nacken}} benannt. Amalie Nacken (* 14. April 1855 in {{WL2|Gillrath}}, † 6. September 1940 in München) war eine Philanthropin. Sie engagierte sich für Fraueninteressen und ehrenamtlich in der öffentlichen Jugendfürsorge, speziell für den Verein Kinderschutz e.V. Sie war dort jahrelang Vorsitzende und gründete in den Jahren 1924/25 mit ihrem Privatvermögen zwei Kinderheime in Dachau und Pasing<ref>Landeshauptstadt München, Straßenbenennungen 2017: [https://stadt.muenchen.de/infos/amalie-nacken-strasse.html Amalie-Nacken-Straße]</ref>. Im Dritten Reich zog sich Amalie Nacken wegen ihres jüdischen Hintergrunds aus der Öffentlichkeit zurück, wirkte jedoch im Stillen weiter. | ||
Das Amalie-Nacken-Heim in Dachau wurde ebenfalls nach ihr benannt, jedoch 2011 aufgelöst<ref>Dachauer SZ, 14. März 2011: [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/stadtrat-dachauer-suendenfall-1.987429 Stadtrat: Dachauer Sündenfall]</ref> | |||
== Lage == | == Lage == | ||
Version vom 4. Oktober 2022, 17:57 Uhr
| Amalie-Nacken-Straße | ||
|---|---|---|
| Straße in München | ||
| Basisdaten | ||
| Ort | München | |
| Aubing-Lochhausen-Langwied | Freiham | |
| PLZ | 81248 | |
| Name erhalten | 6. Juli 2017 Erstnennung[1] | |
| Anschlussstraßen |
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| Querstraßen |
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| Plätze | Mahatma-Gandhi-Platz | |
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| Nutzung | ||
| Nutzergruppen | Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrzeuge | |
| Technische Daten | ||
| Straßenlänge | 133 m | |
| Straßennamenbücher | ||
| (1894), Rambaldi | 06712 | |
[[Kategorie:Straßenbenennung_6. Juli 2017 Erstnennung[1]]]
Die Amalie-Nacken-Straße ist eine Straße im Neubaugebiet Freiham. Sie führt von der Helmut-Schmidt-Allee gegenüber der Aubinger Allee zum Mahatma-Gandhi-Platz.
Namensgeberin
Die Straße wurde 2017 nach Amalie NackenW benannt. Amalie Nacken (* 14. April 1855 in GillrathW, † 6. September 1940 in München) war eine Philanthropin. Sie engagierte sich für Fraueninteressen und ehrenamtlich in der öffentlichen Jugendfürsorge, speziell für den Verein Kinderschutz e.V. Sie war dort jahrelang Vorsitzende und gründete in den Jahren 1924/25 mit ihrem Privatvermögen zwei Kinderheime in Dachau und Pasing[2]. Im Dritten Reich zog sich Amalie Nacken wegen ihres jüdischen Hintergrunds aus der Öffentlichkeit zurück, wirkte jedoch im Stillen weiter.
Das Amalie-Nacken-Heim in Dachau wurde ebenfalls nach ihr benannt, jedoch 2011 aufgelöst[3]
Lage
>> Geographische Lage von "Amalie-Nacken-Straße" im Kartenverzeichnis auf toolforge.org
Einzelnachweise
- ↑ Stadtgeschichte München: Amalie-Nacken-Straße
- ↑ Landeshauptstadt München, Straßenbenennungen 2017: Amalie-Nacken-Straße
- ↑ Dachauer SZ, 14. März 2011: Stadtrat: Dachauer Sündenfall