Filserbräugasse: Unterschied zwischen den Versionen
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Anfang Mai 1872 wurden einige Verbindungswege die zuvor als "Gasse" bezeichnet wurden mit neuen Straßenschildern ausgestattet und fortan als Straße bezeichnet, unter ihnen waren die Schmidgasse, Maderbräugasse, Sporrergasse und auch die Filserbräugasse.<ref>Der Bayerische Landbote 19.05.1872; Durch die neuen Straßenschilder sind sehr viele bisher fast unbekannte obscure Gäßchen zu "Straßen" avancirt, so haben wir jetzt z.B. eine Schmidstraße, Filserbräu, Maderbräu, Sporrerstraße", ec. wodurch sich die Bewohner derselben nicht wenig gehoben finden werden.</ref> Die Rückbenennung der Bezeichnung als Gasse wurde in den [[1970er]]-Jahren | Anfang Mai 1872 wurden in der Altstadt einige Verbindungswege die zuvor als "Gasse" bezeichnet wurden mit neuen Straßenschildern ausgestattet und fortan als Straße bezeichnet, unter ihnen waren die Schmidgasse, Maderbräugasse, Sporrergasse und auch die Filserbräugasse.<ref>Der Bayerische Landbote 19.05.1872; Durch die neuen Straßenschilder sind sehr viele bisher fast unbekannte obscure Gäßchen zu "Straßen" avancirt, so haben wir jetzt z.B. eine Schmidstraße, Filserbräu, Maderbräu, Sporrerstraße", ec. wodurch sich die Bewohner derselben nicht wenig gehoben finden werden.</ref> Die stille Rückbenennung der Bezeichnung als Gasse wurde in den [[1970er]]-Jahren vorgenommen. | ||
== Literatur == | == Literatur == | ||
Aktuelle Version vom 25. Januar 2026, 09:31 Uhr
Die Filserbräugasse in der Altstadt führt von der Weinstraße zum Frauenplatz.
| Filserbräugasse | ||
|---|---|---|
| Straße in München | ||
| Basisdaten | ||
| Ort | München | |
| Altstadt-Lehel | Kreuzviertel | |
| PLZ | 80331 | |
| Name erhalten | 1668 Erstnennung[1] | |
| Anschlussstraßen |
| |
| Plätze | Frauenplatz | |
| Nutzung | ||
| Nutzergruppen | zu Fuß, Fahrrad | |
| Technische Daten | ||
| Straßenlänge | 50m | |
| Straßennamenbücher | ||
| (1894), Rambaldi | S. 77 / Nr. 169 | |
| (2016), Dollinger | S. 89 | |
| Straßen-ID | 01204 | |
Die Gasse im Jahr 1959. Das linker Hand anschließende Gebäude, Eckhaus mit der Weinstraße beherbergte bis zur Zerstörung im 2. Weltkrieg Salamanders Kaufhaus. In den Nachkriegsjahren wurde notdürftig ein neues Verkaufshaus errichtet. Auf unserer Fotoansicht sind noch die letzten Buchstaben Salamander an der Fassade ablesbar. Vormals bestand hier an dieser Stelle der Filserbräu, bis die Gebäudezeile im Mai 1873[2] abgebrochen wurde.
Sie wurde benannt nach der Brauerei Filserbräu, die sich früher hier befand und 1844 in der Löwenbrauerei aufging (vgl.: Bier).
Anfang Mai 1872 wurden in der Altstadt einige Verbindungswege die zuvor als "Gasse" bezeichnet wurden mit neuen Straßenschildern ausgestattet und fortan als Straße bezeichnet, unter ihnen waren die Schmidgasse, Maderbräugasse, Sporrergasse und auch die Filserbräugasse.[3] Die stille Rückbenennung der Bezeichnung als Gasse wurde in den 1970er-Jahren vorgenommen.
Literatur
- Christian Huber, Astrid Assèl: Münchens vergessene Kellerstadt: Biergeschichte aus dem Untergrund. Verlag Friedrich Pustet, 2016
Lage
>> Geographische Lage von "Filserbräugasse" im Kartenverzeichnis auf toolforge.org
Einzelnachweise
- ↑ Stadtgeschichte München: Filserbräugasse
- ↑ Eine Zeitungsnotiz vom 3. Mai 1873; Gestern wurde das Filserbräu-Eck vor dem Abbruch noch photographisch aufgenommen. Durch das Filserbräugäßchen gelangte man z.B. zum Frauenfreithof und ist der Pfeiler des Eingangsbogens am Ende des Gäßchens noch zu sehen. Die letzten Filserbräu-Eheleute haben ihren Grabstein an der Mauer der Frauenkirche.
- ↑ Der Bayerische Landbote 19.05.1872; Durch die neuen Straßenschilder sind sehr viele bisher fast unbekannte obscure Gäßchen zu "Straßen" avancirt, so haben wir jetzt z.B. eine Schmidstraße, Filserbräu, Maderbräu, Sporrerstraße", ec. wodurch sich die Bewohner derselben nicht wenig gehoben finden werden.