Ziegelei: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Verein [[Nordostkultur München]] weist zu Recht darauf hin, dass in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Bautätigkeit in und um die Residenzstadt München sprunghaft zunahm und mit ihr der Bedarf an Baumaterialien, vor allem an Ziegeln stieg. In der Lehmzunge im Münchner Nordosten entstand ein neuer Industriezweig, die Ziegeleien, die das ehemalige Bauernland radikal veränderten.
Der Verein [[Nordostkultur München]] weist zu Recht darauf hin, dass in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Bautätigkeit in und um die Residenzstadt München sprunghaft zunahm und mit ihr der Bedarf an Baumaterialien, vor allem an Ziegeln stieg. In der Lehmzunge im Münchner Nordosten entstand ein neuer Industriezweig, die Ziegeleien, die das ehemalige Bauernland radikal veränderten. Der Höhepunkt der Ziegelproduktion lag in der so genannten "Gründerzeit" nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 und in der Prinzregentenzeit um die Jahrhundertwende.




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*[[Ziegelei August Haid]] (Oberföhring)
*[[Ziegelei August Haid]] (Oberföhring)
*Ziegelei Hartl (historisch; Oberföhring)
*Ziegelei Hartl (historisch; Oberföhring)
* Ziegeleien in Johanneskirchen
*Ziegelei Leibenger (historisch; Johanneskirchen)
*Ziegelei Leibenger (historisch; Johanneskirchen)
* Ziegeleien in Oberföhring
*Ziegelei Obermaier  (historisch; [[Zamdorf]])
*Ziegelei Obermaier  (historisch; [[Zamdorf]])
Ziegelei Rattenhuber (historisch; [[Englschalking]])
Ziegelei Rattenhuber (historisch; [[Englschalking]])
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Ziegelei Sedlmair (historisch; Oberföhring)
Ziegelei Sedlmair (historisch; Oberföhring)
Ziegelei Welsch (historisch; Oberföhring)
Ziegelei Welsch (historisch; Oberföhring)
Während der Gründerzeit (1870 bis 1914) gab es Ziegeleien von [[Berg am Laim]] bis [[Oberföhring]]. Es gab 33 Ringofen-Ziegeleien (1895: 10 in Berg am Laim (mit Zamdorf), 11 in Daglfing (mit Englschalking und Johanneskirchen), 17 in Oberföhring und 4 in Unterföhring.

Version vom 24. Juli 2011, 08:58 Uhr

Der Verein Nordostkultur München weist zu Recht darauf hin, dass in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Bautätigkeit in und um die Residenzstadt München sprunghaft zunahm und mit ihr der Bedarf an Baumaterialien, vor allem an Ziegeln stieg. In der Lehmzunge im Münchner Nordosten entstand ein neuer Industriezweig, die Ziegeleien, die das ehemalige Bauernland radikal veränderten. Der Höhepunkt der Ziegelproduktion lag in der so genannten "Gründerzeit" nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 und in der Prinzregentenzeit um die Jahrhundertwende.


Ziegeleien im Münchner Nordosten:

Ziegelei Rattenhuber (historisch; Englschalking) Ziegelei Rattenhuber (historisch; Johanneskirchen) Ziegelei Sedlmair (historisch; Oberföhring) Ziegelei Welsch (historisch; Oberföhring)

Während der Gründerzeit (1870 bis 1914) gab es Ziegeleien von Berg am Laim bis Oberföhring. Es gab 33 Ringofen-Ziegeleien (1895: 10 in Berg am Laim (mit Zamdorf), 11 in Daglfing (mit Englschalking und Johanneskirchen), 17 in Oberföhring und 4 in Unterföhring.