Eisbachbrücke: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach der Überwölbung der Stadtbäche in diesem Abschnitt, konnte der Südrand mit Häusern bebaut werden. Daher existiert nur am Rand des rechten Fahrbahnabschnitts eine mit Natursteinen verkleidete und gemauerte Balustrade, die von Englischen Garten aus gut zu sehen ist. Unmittelbar hinter dem Gemauerten Geländer fällt das Areal in dem sich auch das nun offene Bachbett befindet etwas tiefer aus. An diesem Übergang von beiden überwölbten Stadtbächen hinein in den nun offenen Schwabinger Bach hat der Wasserlauf eine starke Strömung die im Eisbach im Idealfall eine Welle bildet, und bei Surfern beliebt ist. | Nach der Überwölbung der Stadtbäche in diesem Abschnitt, konnte der Südrand mit Häusern bebaut werden. Daher existiert nur am Rand des rechten Fahrbahnabschnitts eine mit Natursteinen verkleidete und gemauerte Balustrade, die von Englischen Garten aus gut zu sehen ist. Unmittelbar hinter dem Gemauerten Geländer fällt das Areal in dem sich auch das nun offene Bachbett befindet etwas tiefer aus. An diesem Übergang von beiden überwölbten Stadtbächen hinein in den nun offenen Schwabinger Bach hat der Wasserlauf eine starke Strömung die im Eisbach im Idealfall eine Welle bildet, und bei Surfern beliebt ist. | ||
Die Brüstung, also das Brückengeländer, ist auf beiden Seiten mit Natursteinen ausgekleidet, die Bögen sind an ihren Scheitel mit in Halbreliefformen ausgeführten Fratzen verkleidet. Die Brücke selbst ist in Betonbauweise ausgeführt. Jeweils in der verlängerten Linie der beiden mittleren Brückenlager, am oberen Zug der Brückenaussenseite, ist der Naturstein von links nach rechts mit, D.M.N. | Die Brüstung, also das Brückengeländer, ist auf beiden Seiten mit Natursteinen ausgekleidet, die Bögen sind an ihren Scheitel mit in Halbreliefformen ausgeführten Fratzen verkleidet. Die Brücke selbst ist in Betonbauweise ausgeführt. Jeweils in der verlängerten Linie der beiden mittleren Brückenlager, am oberen Zug der Brückenaussenseite, ist der Naturstein von links nach rechts mit, ANNO - D.M.N. - 1890 bezeichnet. | ||
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Version vom 1. Dezember 2025, 21:00 Uhr
Die Eisbachbrücke ist eine Straßenbrücke über einige Stadtbäche hinweg.
Lage
Die Eisbachbrücke im Lehel befindet sich unmittelbar am südlichisten Eingang in den Englischen Garten hinein, zwischen der Trambahnhaltestelle an der Lerchenfeldstraße und der Zufahrt zum Parkplatz hinter dem Haus der Kunst. Die Brücke unterfängt hier die Prinzregentenstraße. Im Jahr der Erbauung der Brücke wurde auch die Prinz-Regenten-Straße, mit einbezugnahme der sich an dieser Stelle zuvor verlaufenden Winterstraße neu Gebaut, ausgehend als unmittelbare Verlängerung im Verlauf von der Von-der-Tann-Straße.
Geschichte
Das Bauwerk der Eisbachbrücke, über die sich die Prinzregentenstraße erstreckt, wurde im Jahr 1890 vom Stadtbauamt unter Mitwirkung von Hans Grässel entworfen und erbaut.
Unter den drei Bögen der Brücke flossen ursprünglich, gesehen vom Auslauf im Englischen Garten, von links nach rechts, der Papier-Mühl-Bach, der Stadtmühlbach, und der Stadtsägmühlbach, der sich kurz zuvor mit dem Gewürzmühlbach vereinigte, hindurch und bildeten ursprünglich innerhalb des Englischen Gartens den Schwabinger Bach. Erst seit dem Jahr 1945 ist dieser vereinigte Abschnitt des Wasserlaufs als Eisbach und die Brücke selbst ebenso benannt. Der Papier-Mühl-Bach ist seit den 1960er Jahren aufgelassen, und der Bogen unterhalb der Brückenbrüstung vermauert.
Beschreibung
Die Eisbachbrücke ist ein mit drei Bögen ausgeführtes Bauwerk. Jeder der Bögen hat eine Spannweite von 4,90 m. Nach der Überwölbung der Stadtbäche in diesem Abschnitt, konnte der Südrand mit Häusern bebaut werden. Daher existiert nur am Rand des rechten Fahrbahnabschnitts eine mit Natursteinen verkleidete und gemauerte Balustrade, die von Englischen Garten aus gut zu sehen ist. Unmittelbar hinter dem Gemauerten Geländer fällt das Areal in dem sich auch das nun offene Bachbett befindet etwas tiefer aus. An diesem Übergang von beiden überwölbten Stadtbächen hinein in den nun offenen Schwabinger Bach hat der Wasserlauf eine starke Strömung die im Eisbach im Idealfall eine Welle bildet, und bei Surfern beliebt ist.
Die Brüstung, also das Brückengeländer, ist auf beiden Seiten mit Natursteinen ausgekleidet, die Bögen sind an ihren Scheitel mit in Halbreliefformen ausgeführten Fratzen verkleidet. Die Brücke selbst ist in Betonbauweise ausgeführt. Jeweils in der verlängerten Linie der beiden mittleren Brückenlager, am oberen Zug der Brückenaussenseite, ist der Naturstein von links nach rechts mit, ANNO - D.M.N. - 1890 bezeichnet.
Literatur
- Christine Rädlinger: Geschichte der Münchner Brücken. Landeshauptstadt München - Baureferat, Verlag Franz Schiermeier, 2008 ISBN= 978-3-9811425-2-5
- Christine Rädlinger: Geschichte der Münchner Stadtbäche. Stadtarchiv München, Verlag Franz Schiermeier, 20014/2014 (S. 155)