Westlicher Stadtgrabenbach: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Westliche Stadtgrabenbach''' ist ein Münchner Stadtbach.  
[[Datei:Alte Stadtbäche.jpg|thumb|400px|Die historischen Stadtbäche (Fotografik: [[Karl Schillinger]], 2020)]]
Der '''Westliche Stadtgrabenbach''' ist einer der [[Münchner Stadtbäche]].  


Er entsteht unterirdisch am [[Roßmarkt]] aus dem [[Glockenbach]] und verläuft entlang der [[Herzog-Wilhelm-Straße]] zum [[Stachus]], weiter entlang des [[Maximiliansplatz]]es und der [[Brienner Straße]] in den [[Hofgarten]].
== Geschichte ==
[[Datei:Alte Stadtbäche.jpg|thumb|400px|Die historischen Stadtbäche (Fotografik: [[Karl Schillinger]], 2020)]]
Der Westliche Stadtgrabenbach zweigte ursprünglich am [[Roßmarkt]] vom [[Glockenbach]] ab, der gradlinig weiter als [[Angerbach]] in die ummauerte Stadt hineinfloss. Er füllte den der [[Stadtmauer]] vorgelagerten Wassergraben und umlief die westliche Hälfte der Altstadt bis zum [[Schwabinger Tor]].
Dort zweigt ebenfalls unterirdisch der [[Hofbrunnwerkkanal]] ab, der Stadtgrabenbach tritt dann ein Stück weiter östlich auf der Nordseite des Gebäudes der [[Max-Planck-Gesellschaft]] das erste Mal in seinem Verlauf an die Oberfläche und geht dort in den [[Köglmühlbach]] über. Hier besteht auch eine mögliche Verbindung zum [[Stadtmühlbach]]. Am Stachus dient er der dortigen zentralen Kälteerzeugungsanlage für die Fernkälteversorgung der Innenstadt zur Rückkühlung der Kältemaschinen.
 
== Verlauf ==
Seit der Trockenlegung der meisten Stadtbäche in den 1960er Jahren bildet der Westliche Stadtgrabenbach die unterirdische Fortsetzung des ebenfalls unterirdisch verlaufenden Glockenbachs und verläuft entlang der [[Herzog-Wilhelm-Straße]] zum [[Stachus]], weiter entlang des [[Maximiliansplatz]]es und der [[Jungfernturmstraße]] an der [[Theatinerkirche]] vorbei und unter dem Odeonsplatz hindurch in den [[Hofgarten]], wo ebenfalls unterirdisch der [[Hofbrunnwerkkanal]] abzweigt.
 
Der Stadtgrabenbach tritt dann ein Stück weiter östlich auf der Nordseite des Gebäudes der [[Max-Planck-Gesellschaft]] an die Oberfläche und geht dort in den [[Köglmühlbach]] über. Hier besteht auch eine Verbindung zum [[Stadtmühlbach]].  
 
Am Stachus dient der Westliche Stadtgrabenbach der dortigen zentralen Kälteerzeugungsanlage für die Fernkälteversorgung der Innenstadt zur Rückkühlung der Kältemaschinen.


=== Lage ===
=== Lage ===

Version vom 22. November 2025, 17:03 Uhr

Die historischen Stadtbäche (Fotografik: Karl Schillinger, 2020)

Der Westliche Stadtgrabenbach ist einer der Münchner Stadtbäche.

Geschichte

Der Westliche Stadtgrabenbach zweigte ursprünglich am Roßmarkt vom Glockenbach ab, der gradlinig weiter als Angerbach in die ummauerte Stadt hineinfloss. Er füllte den der Stadtmauer vorgelagerten Wassergraben und umlief die westliche Hälfte der Altstadt bis zum Schwabinger Tor.

Verlauf

Seit der Trockenlegung der meisten Stadtbäche in den 1960er Jahren bildet der Westliche Stadtgrabenbach die unterirdische Fortsetzung des ebenfalls unterirdisch verlaufenden Glockenbachs und verläuft entlang der Herzog-Wilhelm-Straße zum Stachus, weiter entlang des Maximiliansplatzes und der Jungfernturmstraße an der Theatinerkirche vorbei und unter dem Odeonsplatz hindurch in den Hofgarten, wo ebenfalls unterirdisch der Hofbrunnwerkkanal abzweigt.

Der Stadtgrabenbach tritt dann ein Stück weiter östlich auf der Nordseite des Gebäudes der Max-Planck-Gesellschaft an die Oberfläche und geht dort in den Köglmühlbach über. Hier besteht auch eine Verbindung zum Stadtmühlbach.

Am Stachus dient der Westliche Stadtgrabenbach der dortigen zentralen Kälteerzeugungsanlage für die Fernkälteversorgung der Innenstadt zur Rückkühlung der Kältemaschinen.

Lage

>> Geographische Lage des Gewässeranfangs von Westlicher Stadtgrabenbach im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)

>> Geographische Lage des Gewässerendes von Westlicher Stadtgrabenbach im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)


Siehe auch

  • Der Bau des Nordmünchner Kanalsystems (Würm-, Amper-Abflüsse, Kanäle; ein Artikel bei Wikipedia; auch Max-Emanuels Kanalsystem genannt, reicht bis in das Jahr 1601 zurück.