Auffliegende Vögel

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Auffliegende Schwäne bilden den Brunnen "Auffliegende Vögel"

Vor der Haus-Nr. 30 der Herzog-Wilhelm-Straße steht der begehbare Brunnen Auffliegende Vögel von Karl Potzler aus dem Jahr 1967. So steht es auch auf dem Brunnenschild.
Der Brunnen ist eine Stiftung des Verlegers Heinrich Vogel.

Gleich neben dem Sendlinger Tor, bei den Ausgängen des Kinocenters steht er auf dem von Herzog-Wilhelm- und Kreuz-/Damenstiftstraße gebildeten Platz am Beginn der nach Norden führenden Wall-Grünanlage.

Der im Sommer von den Bäumen stark beschattete Brunnen ist dem Photographen nicht so recht zugänglich, und die ‘modernen‘ Vögel sind recht eckig und lassen ein Gefieder kaum ahnen - nicht gerade ein überzeugendes Lehrbeispiel für den ornithologischen Unterricht, aber eben ein Kunstwerk, das den Blick der Passanten nach oben lenkt.

Zum darunter fließenden Stadtbach

Unter diesem Platz fließt der noch nicht wieder geöffnete Westliche Stadtgrabenbach, der - von Thalkirchen aus der Isar abgeleitet - jetzt auch noch verdeckt unter dem Hofgarten fliesst, bis er an der Nordseite des Gebäudes der Max-Planck-Gesellschaft am Marstallplatz wieder sichtbar wird und dort in den Köglmühlbach übergeht, der nach der Staatskanzlei in den Schwabinger Bach mündet.

Dort beginnt dann das von Max Emanuel vor 400 Jahren geschaffene Kanalsystem im Norden von München mit Einschluß der Schlösser Schleißheim und Dachau bis hin zu den Wasser zuführenden Flüssen Amper und Würm, welches die Kanäle zum Nymphenburger Schloss versorgt und deren Wässer über den Nymphenburg-Biedersteiner Kanal wieder in den Schwabinger Bach fliessen (siehe den Link unten: Nordmünchner Kanalsystem in der Wikipedia).

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