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Eine der damaligen Nachkriegs Sorgenkinder des Amtes für Denkmalschutz war ua. das sogenannte Gunetzrhainerhaus, oder auch '''Ostermeierhaus''' genannt, am Promenadeplatz, das der Münchner Baumeister J. B. Gunetzrhainer um das Jahr 1750 als Wohnhaus für sich selbst erbaut hatte. | Eine der damaligen Nachkriegs Sorgenkinder des Amtes für Denkmalschutz war ua. das sogenannte Gunetzrhainerhaus, oder auch '''Ostermeierhaus''' genannt, am Promenadeplatz, das der Münchner Baumeister J. B. Gunetzrhainer um das Jahr 1750 als Wohnhaus für sich selbst erbaut hatte. | ||
Da sich in den Nachkriegsjahren niemand fand, auf diesem mit unwirtschafltlichen Auflagen der Denkmalpflege belegten Baugrund die Verantwortung zu übernehmen, wechselte die auf Grund von Kriegszerstörungen entstandene Teilruine mehrfach den Besitzer, bis die Deutsche Bank, zusammen mit dem großen benachbarten Bauplatz, das Anwesen erwarb und 1960 nach den Forderungen der Denkmalbehörde wieder aufbauen liess. | Da sich in den Nachkriegsjahren niemand fand, auf diesem mit unwirtschafltlichen Auflagen der Denkmalpflege belegten Baugrund die Verantwortung zu übernehmen, wechselte die auf Grund von Kriegszerstörungen entstandene Teilruine mehrfach den Besitzer, bis die Deutsche Bank, zusammen mit dem großen benachbarten Bauplatz, das Anwesen erwarb und 1960 nach den Forderungen der Denkmalbehörde wieder aufbauen liess. | ||
Leider stürzte wärend dieser ersten Sicherung des Gebäudes die Fassade in sich zusammen, und mußte neu ausgeführt werden. Genaue Aufnahmen und Abformungen des ausgeführten Stucks und Ornamentik ermöglichten eine Rekonstruktion in höchster Treue zum Original. Die ehemals an der Fassade gestellte Hausmadonne, die mittlerweile an einen neuen Besitzer in Westfalen verkauft worden war, konnte wieder aufgespürt werden. Durch das Eingreifen der Stadt wurde eine zurückführung an den alten Standplatz möglich. Nachdem sie einige Schäden bei Lagerung und Transport erlitten hatte, wurde sie in die dür das Denkmalamt zuständigen Werkstätten wieder instand gesetzt; bei dieser rekonstruktion stelle der damalige Sachkundige vom Bayerischen Nationalmuseum, Dr. Weyrauch fest, daß es sich bei dieser Figur um ein in Terrakotta ausgeführtes Original von [[Hubert | Leider stürzte wärend dieser ersten Sicherung des Gebäudes die Fassade in sich zusammen, und mußte neu ausgeführt werden. Genaue Aufnahmen und Abformungen des ausgeführten Stucks und Ornamentik ermöglichten eine Rekonstruktion in höchster Treue zum Original. Die ehemals an der Fassade gestellte Hausmadonne, die mittlerweile an einen neuen Besitzer in Westfalen verkauft worden war, konnte wieder aufgespürt werden. Durch das Eingreifen der Stadt wurde eine zurückführung an den alten Standplatz möglich. Nachdem sie einige Schäden bei Lagerung und Transport erlitten hatte, wurde sie in die dür das Denkmalamt zuständigen Werkstätten wieder instand gesetzt; bei dieser rekonstruktion stelle der damalige Sachkundige vom Bayerischen Nationalmuseum, Dr. Weyrauch fest, daß es sich bei dieser Figur um ein in Terrakotta ausgeführtes Original von [[Hubert Gerhard]] aus der Zeit um 1600 handelte. | ||
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