Petersplatz: Unterschied zwischen den Versionen

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== Namensgebung ==
== Namensgebung ==
Die Namensgebung erfolgte um das Jahr 1811. Eine sehr frühe Erwähnung hat die ''Münchener Politische Zeitung'' vom Juni 1811 zu bieten. Hier findet sich eine Anschrift mit der Adresse St. Petersplatz 87, über erste Stiege. Ein Herr "Composieteur" Friedrich Schneider bietet hier auch Musikunterricht an. Vor der Benennung des Platzes als Petersplatz, war sie unter der Bezeichnung St. Peters-Freithof bekannt. Zu dessen Hausnummernbereich folgende Gebäude gehörten im Jahr 1805. Haus Nummer 108, zu St. Peter gehörig. Nr. 109 Stadt-Rathaus, Nr. 110 Türmer Wohnung, zur Stadt gehörig, Nr. 110,1/4 Wieskapelle, Nr. 110,1/2 St. Peter Turm, Nr. 110,3/4 St. Peters Pfarrkirche, Nr. 111 Schulhaus zu St. Peter gehörig, Nr. 112 St. Peters-Dechanthof, Nr. 113 St. Peter Bruderschaftssaal. Das Jahr ist nicht überliefert, aber ab mitte der 1800 Jahre wurde das bergauf verlaufende Wegstück durch einen Durchgang hindurch, vom zukünftigen Viktualienmarkt hinauf zum Friedhof hinter der Peterskirche, am Gebäude Petersplatz 8 vorbei, im Volksmund als Petersbergl bezeichnet. Im laufe der Zeit, nach der Überwölbung des Roßschwemmbachs und Errichtung der Metzgerzeile wurde die Bezeichnung als Bergl auf den gesamten Petersplatz ausgeweitet.
Die Namensgebung erfolgte um das Jahr 1811. Eine sehr frühe Erwähnung hat die ''Münchener Politische Zeitung'' vom Juni 1811 zu bieten. Hier findet sich eine Anschrift mit der Adresse St. Petersplatz 87, über erste Stiege. Ein Herr "Composieteur" Friedrich Schneider bietet hier auch Musikunterricht an. Vor der Benennung des Platzes als Petersplatz, war sie unter der Bezeichnung St. Peters-Freithof bekannt. Zu dessen Hausnummernbereich folgende Gebäude gehörten im Jahr 1805. Haus Nummer 108, zu St. Peter gehörig. Nr. 109 Stadt-Rathaus, Nr. 110 Türmer Wohnung, zur Stadt gehörig, Nr. 110,1/4 Wieskapelle, Nr. 110, 1/2 St. Peter Turm, Nr. 110,3/4 St. Peters Pfarrkirche, Nr. 111 Schulhaus zu St. Peter gehörig, Nr. 112 St. Peters-Dechanthof, Nr. 113 St. Peter Bruderschaftssaal. Das Jahr ist nicht überliefert, aber ab Mitte der [[1800er]]-Jahre wurde das bergauf verlaufende Wegstück durch einen Durchgang hindurch, vom zukünftigen Viktualienmarkt hinauf zum Friedhof hinter der Peterskirche, am Gebäude Petersplatz 8 vorbei, im Volksmund als Petersbergl bezeichnet. Im laufe der Zeit, nach der Überwölbung des Roßschwemmbachs und Errichtung der Metzgerzeile wurde die Bezeichnung als Bergl auf den gesamten Petersplatz ausgeweitet.


== Standort ==
== Standort ==
Am Petersplatz selbst ist das Areal auf dem die St. Peters Kirche steht, Hausnummer Petersplatz 1, beim Übergang zum Rindermarkt am hinteren Eingangstor zum Petersturm, mit nahezu 517,0 Meter die höchste Erhebung im Stadtzentrum. Von dieser Position aus fällt das Gelände zum [[Tal]], vor dem alten Rathausturm, um etwa 3,80 Meter ab.
Am Petersplatz selbst ist das Areal auf dem die St.-Peters-Kirche steht, Hausnummer Petersplatz 1, beim Übergang zum Rindermarkt am hinteren Eingangstor zum Petersturm, mit nahezu 517,0 Meter die höchste Erhebung im Stadtzentrum. Von dieser Position aus fällt das Gelände zum [[Tal]], vor dem alten Rathausturm, um etwa 3,80 Meter ab.


== Der ehemalige Friedhof ==
== Der ehemalige Friedhof ==
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