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Der unbedingte Wunsch, Maler zu werden, führte Loher an die Münchener [[Kunstakademie]]. Sein Lehrer Prof. [[Karl Caspar]] prägte Lohers expressionistische Malweise mit. Nach ersten Ausstellungen wurde ein weiteres öffentliches Wirken ab 1937 von den Nationalsozialisten durch die eskalierenden Verfolgungen und Diffamierungen moderner Maler (als „[[entartete Kunst]]“) verhindert. Joseph Loher verließ aus Solidarität mit dem von den Nazis verfemten Professor Caspar die Akademie. | Der unbedingte Wunsch, Maler zu werden, führte Loher an die Münchener [[Kunstakademie]]. Sein Lehrer Prof. [[Karl Caspar]] prägte Lohers expressionistische Malweise mit. Nach ersten Ausstellungen wurde ein weiteres öffentliches Wirken ab 1937 von den Nationalsozialisten durch die eskalierenden Verfolgungen und Diffamierungen moderner Maler (als „[[entartete Kunst]]“) verhindert. Joseph Loher verließ aus Solidarität mit dem von den Nazis verfemten Professor Caspar die Akademie. | ||
''Joseph Loher'' gehört mit zu den gegen die Nazis Aktiven, die in der [[Nachkriegszeit]] von vielen Überlebenden bewusst „vergessen“ gemacht wurden (manche sagen zu dem Vorgang auch: aus der Erinnerung verdrängt wurden). | ''Joseph Loher'' gehört mit zu den gegen die Nazis Aktiven, die in der [[Nachkriegszeit]] von vielen Überlebenden bewusst „vergessen“ gemacht wurden (manche sagen zu dem Vorgang auch: aus der Erinnerung verdrängt wurden). 1964 erhielt er von der Stadt München eine Würdigung. Die Gründung der Loher-Archivs (1999) ist Teil eines wiedererwachenden Interesses an der Malerei der ''verschollenen Generation.'' 2003 erschien die erste umfassende Werkmonografie über Joseph Loher und Gretel Loher-Schmeck. | ||
In [[Ebersberg]] wurde eine große Retrospektive gezeigt. | |||
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