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Wehrle ist der Urenkel des Sozialpädagogen und Gesellenvereins-Gründer [[Johann Gregor Breuer]], aufgewachsen in Höchst bei Frankfurt/M. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er ab 1917 Kriegsteilnehmer, danach studierte er Katholische Theologie in Fulda, das er jedoch 1922 abbrach. | Wehrle ist der Urenkel des Sozialpädagogen und Gesellenvereins-Gründer [[Johann Gregor Breuer]], aufgewachsen in Höchst bei Frankfurt/M. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er ab 1917 Kriegsteilnehmer, danach studierte er Katholische Theologie in Fulda, das er jedoch 1922 abbrach. | ||
Er studierte in Frankfurt weiter Philosophie und Geschichte und wurde 1928 promoviert. Er war vom 12. September 1938 bis zum 9. Februar 1940 als Erzieher im Schülerheim der Köppl'schen Real- und Handelsschule in Marktbreit tätig. Ab 1940 setzte er sein Theologiestudium fort und wurde 1942 zum Priester geweiht. Seine erste Stelle als Kaplan war in der Pfarrei [[Heilig Blut (München)|Heilig Blut]] in [[Bogenhausen]].<ref> | Er studierte in Frankfurt weiter Philosophie und Geschichte und wurde 1928 promoviert. Er war vom 12. September 1938 bis zum 9. Februar 1940 als Erzieher im Schülerheim der Köppl'schen Real- und Handelsschule in Marktbreit tätig. Ab 1940 setzte er sein Theologiestudium fort und wurde 1942 zum Priester geweiht. Seine erste Stelle als Kaplan war in der Pfarrei [[Heilig Blut (München)|Heilig Blut]] in [[Bogenhausen]].<ref>Webarchiv: http://www.katholisch.de/15370.html mit dem Text aus katholisch.de: ''Vor 60 Jahren wurde Alfred Delp hingerichtet'', abgerufen am 14. Februar 2009</ref> | ||
Am 13. Dezember 1943 wurde Wehrle von [[Ludwig von Leonrod]] in der Beichte gefragt, ob das Wissen um die Vorbereitung eines Attentatplanes bereits eine Sünde sei. Wehrle verneinte dies nach Heranziehung des ''Lexikons für Theologie und Kirche'' unter Bezug auf die Frage des Tyrannenmords. Dies führte nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 zu seiner Verhaftung und Ermordung durch das unrechtmäßige Sondergericht des NS-Volksgerichtshofs unter Roland Freisler. Er wurde am Tag der Verhandlung im Zuchthaus Plötzensee erhängt. | Am 13. Dezember 1943 wurde Wehrle von [[Ludwig von Leonrod]] in der Beichte gefragt, ob das Wissen um die Vorbereitung eines Attentatplanes bereits eine Sünde sei. Wehrle verneinte dies nach Heranziehung des ''Lexikons für Theologie und Kirche'' unter Bezug auf die Frage des Tyrannenmords. Dies führte nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 zu seiner Verhaftung und Ermordung durch das unrechtmäßige Sondergericht des NS-Volksgerichtshofs unter Roland Freisler. Er wurde am Tag der Verhandlung im Zuchthaus Plötzensee erhängt. |
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