Schloss Neuberghausen

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Im Juli 1740 Monat erhebt Kurfürst Karl Albrecht das Schloss Neuberghausen zum zweiten Edelsitz in Bogenhausen, 100 Jahre nach Schloss Steppberg. Im Juni 1760 geht der Besitz an August Joseph Graf von Törring-Jettenbach, der es im Stil des Rokoko durch die Münchner Baumeister Ignaz Anton Gunetzrhainer und François de Cuvilliés den Älteren umbauen lässt. Sein Sohn Joseph August verkauft den Edelsitz im November 1808 an Johann Wilhelm Freiherr von Hompesch. Ab diesem Zeitpunkt ist daher auch die Bezeichnung "Hompeschschlössl" für das Anwesen üblich.

Die Wirtin vom "Tivoli" im Lehel erwirbt im Dezember 1827 das Schlössl und macht es zu einer Ausflugsgaststätte. Im September 1862 kauft Maximilian II. die inzwischen beliebte Ausflugsgaststätte der Münchner. Er lässt das Schlösschen im Jahre 1862 abreißen und errichtet stattdessen die "Königliche Versorgungsanstalt für Beamtentöchter". Die Konzession für eine Gastwirtschaft wird auf den gegenüberliegenden "Rappelhof" übertragen und eine neue Gaststätte mit dem Namen "Gasthaus Neuberghausen" in der Neuberghauser Straße 11 errichtet. Anstelle des Gasthauses steht hier seit 1913 die "Lauer-Villa".

Quelle

  • Neuberghausen, Verein für Stadtteilkultur im Münchner Nordosten.